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FHWS: Studenten erarbeiten Compliance-Konzept

SALT Solutions GmbH und FHWS erarbeiten Konzept

Im vergangenen Semester untersuchte eine Gruppe von Betriebswirtschaftsstudenten des Studienschwerpunkts Organisation und Wirtschaftsinformatik der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft unter der studentischen Leitung von Franziska Lurz das Thema Compliance in der SALT Solutions GmbH.

Erarbeitet wurde ein Compliance Management System mit den Aufgaben des Präventionsmanagements als Bestandteil des Risikomanagements, einem Ehrenkodex zur internen Verwendung mit externem Bezug, der Klassifizierung der Datenbestände als Informationsquelle und deren Schutzwürdigkeit einschließlich konkreter Maßnahmen des Datenschutzes und der Datensicherheit und Vorschläge zur effizienten internen und externen Kommunikation. Die Ergebnisse wurden der Unternehmensleitung präsentiert und als über 200 Seiten umfassender Projektbericht übergeben (sh. Foto).

Praxisorientiertes Projekt als Markenzeichen

Ein Markenzeichen des praxisorientierten Studiums an der Hochschule für angewandte Wissenschaften ist die Projektarbeit an Problemstellungen der Wirtschaft, schreibt Uwe Dolata M.A in einer Pressemitteilung. Da war es für die zukunftsorientierte Leiterin Qualitätsmanagement von SALT Solutions GmbH in Würzburg, Margarete Winterroth, naheliegend, mit der heimischen Hochschule zusammen die Erarbeitung eines Compliance-Management-Systems in Angriff zu nehmen.

Hoher Stellenwert von Corporate Compliance

Die Geschäftsleitung von SALT zeigte sich laut Pressemitteilung sehr erfreut über die Unterstützung der Studierenden: „Corporate Compliance hat in unserer Firma schon immer einen sehr hohen Stellenwert. Mit diesem Projekt hat uns das Team um Frau Prof. Dr. Angelika Kreitel und Herrn Uwe Dolata M.A. ein Konzept erarbeitet, unsere Vorstellungen und unsere bereits vorhandenen Strukturen auf ein noch höheres Niveau zu heben“, so Margarete Winterroth bei der Übergabe der Compliance-Konzeption.

Aktuelle Compliance-Vergehen: VW, FIFA und ADAC

Wenn Datenschutz, Finanz- oder Korruptionsskandale Unternehmen, Behörden oder karitative Organisationen erschüttern, hat die betroffene Organisation meistens schwerwiegende Fehler bei der Compliance gemacht, schreibt Uwe Dolata M.A. in einer Pressemitteilung. Aktuell vergehe kaum ein Tag, ohne dass die Medien über Fälle von Korruption, Fehlverhalten oder Rechtsverstöße berichten. Nach dem ADAC und dem internationalen Fußballbund FIFA steht momentan VW im Rampenlicht.

Compliance sichert Rechtskonformität und Redlichkeit

Auch für IT-Unternehmen sei es wichtig, diesen Gefahren entgegenzuwirken und vorzubeugen. Unter Compliance versteht man ein betriebliches System, das die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sowie Regeln, die sich in diesem Fall die SALT GmbH selbst gegeben hat, ermöglicht, kontrolliert und durchsetzt. Mangelhafte Compliance kann gravierende Folgen und die Missachtung von Regeln kann juristische Konsequenzen haben, aber auch immense wirtschaftliche Verluste und Imageschäden verursachen. Der Bedarf an Compliance-Spezialisten steigt, weil sich Konzerne, Unternehmen und Stiftungen in einem immer dichteren Geflecht nationaler und internationaler Regeln bewegen und die Gefahr, ungewollt Regelverstöße zu begehen, latent vorhanden ist. Deshalb sind sie auf Spezialisten und Berater angewiesen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung von Uwe Dolata M.A im Rahmen der Projektarbeit der FHWS. 

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