Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Rimparer Wölfe: Hanseaten zum Auftakt der Heimspielwoche

Wölfe gegen VfL Bad Schwartau

Während des Handball-Marathon im Februar und März in der 2. Handball Bundesliga kommt es laut Pressemitteilung für die Wölfe zu einer bislang einmaligen Konstellation. Die Partie gegen den VfL Bad Schwartau bedeutet dabei das erste von drei Heimspielen innerhalb einer Woche, was somit nicht nur die Spieler im Grün-Weißen Trikot zu bewältigen haben, sondern auch eine große Herausforderung für die Organisatoren und Helfer in der unterfränkischen Wolfsfamilie bedeutet.

Bisher Heimsiege zwischen Wölfen und Bad Schwartau

Betrachtet man die letzten fünf Zweitligapartien gegen die Gäste aus Bad Schwartau, zeigt die Bilanz, dass beide Kontrahenten jeweils vor eigenem Publikum ihren Gegenübern noch keinen Sieg gönnten. Dabei werden die Rimparer nur ungern an das letzte Spiel der Hinrunde denken, als die Wölfe damals loslegten wie die Feuerwehr. Sie waren rasch mit 3:0 in Führung gegangen und hatten sogar die Chance, diese noch auszubauen. Doch angeführt vom großartig parierenden Dennis Klockmann, dem 36-jährigen Spielmacher Daniel Pankofer und dem kraftvollen Rückraumspieler Jan Schult, fügten sich auch die „jungen Wilden“ zu einem Abwehrbollwerk zusammen und die Punkte blieben beim 23:19 verdientermaßen in Lübeck.

Zuletzt Heimniederlage gegen Ferndorf

Die jüngste Heimniederlage am vergangenen Mittwoch gegen den Aufsteiger Ferndorf dürfte den Gästen von der Ostsee auch mit einer Woche Abstand noch schwer im Magen liegen. Lange sah der VfL dabei wie der sichere Sieger aus, nachdem der Vorsprung bis auf 22:15 in der 38.Minute kontinuierlich ausgebaut wurde. Doch ein Totaleinbruch der Gastgeber erlaubte dem Aufsteiger einen 12:1 Lauf binnen 18 Minuten, so dass beim 23:26 kurz vor Spielschluss konsternierte Hanseaten den doppelten Punkverlust vor eigenem Publikum akzeptieren mussten.

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Die Wölfe hingegen konnten mit Kampf, Leidenschaft und einer tollen Zuschauerunterstützung in Würzburg zuletzt einen starken Gegner aus Hagen mit 30:25 niederringen. Entsprechend hofft man beim Gastgeber darauf, dass dieser Sieg den nötigen Antrieb gegeben hat und man in den anstehenden englischen Wochen an diese Tugenden anknüpfen wird. Insbesondere muss der Abwehrverbund weiterhin die Basis bilden, auch wenn die Angriffsleistungen der Unterfranken zuvor oft hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren. Die Tendenz für die Anzahl an eigenen Treffern geht bei den Grün-Weißen derzeit allerdings steil nach oben. Zuletzt konnten sie zweimal die 30-Tore Marke knacken konnte.

Publikum gefragt

Einen Favoriten jedenfalls will Wölfetrainer Matthias Obinger für die, vom 36. Spieltag auf Anfang März vorgezogene, Begegnung der Tabellennachbarn nicht benennen. Zu nah beieinander sieht er laut Pressemitteilung die Leistungsstärke der beiden Mannschaften. Gelingt es aber wieder einmal, den Funken auf ein begeisterungsfähiges Publikum in der sOliver-Arena überspringen zu lassen und ein ähnliches Feuerwerk wie gegen Hagen zu zünden, wird es für die Gäste schwer. Dazu braucht es aber ein bissiges Wolfsrudel, das an seine Grenzen geht, mit Leidenschaft kämpft und da weitermacht, wo es gegen Hagen aufgehört hat. Dann kann ein perfekter Auftakt in die 3-fache Heimspielwoche gelingen!

Anstehende Heimspiele

Mittwoch, 02.03.2016
DJK Rimpar Wölfe – VfL Bad Schwartau

Samstag, 05.03.2016
DJK Rimpar Wölfe – SV Henstedt-Ulzburg

Mittwoch, 09.03.2016
DJK Rimpar Wölfe – GWD Minden

Sportnachrichten

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Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der DJK Rimpar Wölfe.

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