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Rimparer Wölfe: Sieg für Essen

Essen – Rimpar Wölfe 32:31 (17:16)

Es ist zur Zeit wie verhext bei den Wölfen. Nach guten Leistungen bleibt am Ende zu oft die Belohnung aus. So auch am Freitagabend beim Gastspiel in Essen als sich die Unterfranken, trotz schwieriger Anreise und einigen verletzungsbedingten Ausfällen, mutig ins Gefecht gegen starke Hausherren warfen, damit eine ausgeglichene Partie bestritten und nach dem Schlusspfiff der verdiente Punktgewinn hauchdünn versagt blieb.

Verzögerter Einstieg

Es dauerte allerdings einige Minuten bis die Unterfranken richtig im Spiel angekommen waren, wobei sie zu passiv die Essener zweite Welle bearbeiteten Dadurch waren die Gastgeber beim 7:4 durch Routinier Michael Hegemann bereits vier Mal nach dem gleichen Muster erfolgreich. Als der TUSEM Youngster Noah Beyer zum 11:7 und Jonas Ellwanger zum 15:11 jeweils eine 4-Tore Führung für die Heimsieben markierten, hatten diese die Vorteile klar auf ihrer Seite. Doch die Wölfe hielten kampfstark dagegen. Tor um Tor wurde aufgeholt und Jan Winkler gelang Sekunden vor dem Pausenpfiff der 17:16 Anschlusstreffer.

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Ständig wechselnde Führung

Nach Wiederanpfiff waren es die Unterfranken, die den besseren Start erwischten. Zwei schöne Angriffe und die Führung war mit 17:18 erstmals bei den Gästen. Von hier an verlief die gutklassige Begegnung, mit wenigen technischen Fehlern auf beiden Seiten, mit hoher Dramatik und die Führungen wechselten ständig. Benedikt Brielmeier, mit zehn Toren dominanter Werfer der Partie, bekam die TUSEM Defensive nie in den Griff. Ellwanger erzielte in der 42. Minute das 25:23 für seine Farben und Jan Schäffer glich keine hundert Sekunden später wieder aus. Die letzte Wölfe Führung markierte Sebastian Kraus nach feinem Kaufmann Zuspiel zum 29:30 bei noch sechs zu spielenden Minuten.

Mit Glück, aber verdienter Sieg

Gekonnt nutzten die Gastgeber im Anschluss eine zweiminütige Überzahl mit doppeltem Erfolg. Ein Brielmeier Wurf zum möglichen Ausgleich endete zwei Zeigerumdrehungen vor dem Ende nur am Pfosten. Doch der starke Konstantin Madert im DJK Tor parierte 30 Sekunden vor Spielende einen Wurf von Georg Pöhle und gab dadurch seinen Vorderleuten eine letzte Gelegenheit einen Punkt aus Essen mitzunehmen. Trotz Unterzahl gelang es den Gastgebern, den Wölfen keine klare Einwurfchance mehr zu erlauben. Sie feierten im Anschluß mit über 1600 Zuschauern den etwas glücklichen, aber verdienten, doppelten Punktgewinn.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Rimparer Wölfe. 

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