Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Tagung: Atomausstieg und seine Folgen

Anmeldung bis 23. März 2016

Drängende Rechtsfragen im Kontext des Atomausstiegs stehen im Mittelpunkt einer Tagung am 8. April an der Universität Würzburg. Die Veranstaltung ist Teil eines von der Fritz Thyssen-Stiftung geförderten Forschungsprojekts zum Recht der Energiewende. Die Anmeldung ist bis zum 23. März möglich.

Tagung am 8. April 2016

Der beschleunigte Ausstieg aus der Kernenergie stellt laut Pressemitteilung neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien den zentralen Baustein der kontrovers diskutierten deutschen Energiewende dar. Um die drängenden Rechtsfragen im Kontext dieser Entscheidung zu beleuchten und zu diskutieren, richtet der Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Europarecht (Leitung: Professor Dr. Markus Ludwigs) am 8. April eine Tagung zum Thema „Der Atomausstieg und seine Folgen“ aus.

Entscheidende Rechtsfragen

Sie ist Teil des Forschungsprojekts „Recht der Energiewende“. Im Zentrum der Veranstaltung stehen sowohl die anstehenden Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungskonformität von Atomausstiegsgesetz und Kernbrennstoffsteuer als auch die von Vattenfall angestrengte Schiedsklage vor dem Weltbankgericht ICSID. Auch die Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Stilllegung und dem Rückbau von Kernkraftwerken sowie der Endlagerung radioaktiver Abfälle sollen Gegenstand der Tagung sein.

Kostenlose Teilnahme

Daneben verfolgt die Veranstaltung laut Pressemitteilung einen interdisziplinären Ansatz, indem der Blick auch auf die sich stellenden ethischen Fragen gerichtet werden soll. Für sämtliche Themen konnten renommierte Referenten aus Theorie und Praxis gewonnen werden. Die Tagung findet statt im Hörsaal I der Alten Universität, Domerschulstraße 16. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung bis zum 23. März 2016 wird gebeten. Weiterführende Informationen zu Anmeldung und Programm gibt es hier.

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der Universität Würzburg.

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