Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Autotransporter prallt gegen Pannen-Lkw

Mit Hubschrauber in Klinik

KIST, LKR. WÜRZBURG. Am Mittwochvormittag ist ein mit acht Ford Fiesta beladener Autotransporter gegen einen auf dem Standstreifen abgestellten Lastwagen geprallt. Die Fiestas wurden durch die Wucht des Aufpralls zum Teil in den Grünstreifen geschleudert. Der Fahrer des Transporters war eingeklemmt und wurde schwer verletzt von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang war der 32-jährige Fahrer des Autotransporters kurz vor 09.00 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Im dreispurigen Bereich der Autobahn kam er dann wohl zu weit nach rechts und prallte mit seiner rechten Fahrzeugfront gegen den linken Heckbereich eines auf dem Standstreifen stehenden Sattelzuges.

Ford Fiestas landen im Grünstreifen

Durch die Wucht des Aufpralls wurden zwei der sechs auf dem Autotransporter geladenen Ford Fiesta heruntergeschleudert und landeten im Grünstreifen rechts neben der Autobahn. Der Transporter selbst schlitterte noch knapp 100 Meter über die Fahrbahn und kam dann zum Stehen.

Der 32-jährige Fahrer des Transporters war in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste von den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren befreit werden. Schwerverletzt brachte ihn ein Hubschrauber in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Pannen-Laster, der mit Alubauteilen beladen war, kam mit dem Schrecken davon.

Als Folge des Unfalls lief auch eine nicht unerhebliche Menge an Dieselkraftstoff und weiteren Betriebsstoffen auf die Fahrbahn. Infolgedessen geriet der Fahrer eines Daewoo ins Rutschen und prallte gegen Audi und einen Mitsubishi. Verletzt wurde dabei allerdings niemand.

Zur Räumung der Unfallstelle rückte ein Bergungsunternehmen an. Außerdem wurde durch die Polizei das Wasserwirtschaftsamt verständigt. Die Freiwilligen Feuerwehren kümmerten sich nicht nur um das Befreien des Autotransporterfahrers, sondern auch die ausgelaufenen Betriebsstoffe und die Aufräumarbeiten vor Ort. Die Arbeiten vor Ort werden sich noch bis etwa 14.00 Uhr hinziehen. Solange fließt der Verkehr über den linken Fahrstreifen. Der Gesamtsachschaden dürfte an die 200.000 Euro gehen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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