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Augenkorrektur im Schlaf: Die Ortho-K-Linsen

Wenn die Sehhilfe stört

Kontaktlinsen- oder Brillenträger kennen das Gefühl: Die Sehhilfe stört mal wieder oder ein Auge tränt. Eine tolle Lösung für alle kurzsichtigen sind Orthokeratologische Kontaktlinsen oder kurz „Ortho-K-Linsen“, diese werden über Nacht getragen und modellieren in dieser Zeit die Hornhaut für ein scharfes Sehen bei Tag. Die Augenoptiker von Kresinsky in der Domstraße erklären, wie die „Ortho-K-Linsen“ funktionieren.

Was sind Ortho-K-Linsen eigentlich?

Ortho-K-Linsen sind hochsauerstoffdurchlässige formstabile Kontaktlinsen, die jährlich gewechselt werden müssen. Diese Linsen gleichen Kurzsichtigkeit und eine schwache Hornhautverkrümmung vollständig über Nacht aus. Speziell gefertigte Kontaktlinsen verflachen gezielt die Vorderfläche des Auges über Nacht. Die formgebenden Kontaktlinsen werden im Schlaf getragen und bieten dadurch einen hohen Tragekomfort.

Welche Augenkorrekturen sind möglich?

  • Leichte Kurzsichtigkeit von -0,75 dpt bis -6,0 dpt mit oder ohne Hornhautverkrümmung
  • geringe Hornhautverkrümmung bis -1,5 dpt je nach Achslage

Wie funktioniert die Anpassung der Ortho-K Linse?

Nach Überprüfung der ersten Grundvoraussetzung für Ortho-K, folgt ein klärendes Beratungsgespräch. Neben der genauen Sehstärkenermittlung und einer Augendrucküberprüfung mit einem Non-Contact-Tonometer werden die Augen mit einem Video-Keratographen dreidimensional vermessen.

Gehört Ihr dann zu der 80 prozentigen Gruppe, deren Augen für die Orthokeratologie geeignet sind, werden für Euch nun die individuellen Kontaktlinsen bestellt. Nach ca. drei bis sieben Werktagen kann mit der Anpassung begonnen werden. Erfahrungsgemäß eignet sich hierfür ein verlängertes Wochenende.

Erfolgsaussichten? – Sehr gut!

Die Orthokeratologie ist eine effektive und sichere Form der Augenkorrektur. Sie führt in der Regel zu höchster Zufriedenheit. Einige Punkte sollten dabei beachtet werden:

  • In einigen Fällen müssen anfangs Tageskontaktlinsen ergänzend getragen werden, denn in der Anpassungsphase kann es tagsüber zu Schwankungen der Sehqualität kommen.
  • Es sind in der Startphase mehr Nachkontrollen erforderlich als bei herkömmlichen Kontaktlinsen. Änderungen der Linsenparameter oder Auffälligkeiten können mehrere Termine notwendig machen.
  • Trotz sehr hoher Erfolgsquote gibt es keine 100 prozentige Erfolgsgarantie. Auf Grund von Hornhautveränderungen oder externen Faktoren kann es zu Einschränkungen kommen.

Wann sind Ortho-K Linsen nicht für die Augen geeignet?

  • Weitsichtigkeit oder hohe Fehlsichtigkeit
  • Bei extrem trockenen Augen oder sehr großen Pupillen
  • Augenerkrankungen oder Verletzungen
  • Allergien des Auges z.B. gegen Pflegemittel
  • Jeglichen Auffälligkeiten der Hornhaut oder zu flacher Hornhautgeometrie

Euer Interesse ist geweckt? Dann vereinbart gerne einen unverbindlichen Beratungstermin bei unserem Partner Kresinsky in der Domstraße. Dort könnt Ihr Euch vor Ort von den extra hierfür geschulten Kontaktlinsenspezialisten kompetent beraten lassen und bekommt alles speziell auf Eure Augen abgestimmt erklärt.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner Kresinsky.

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