Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Schwarzfahrer flüchtet vor Bundespolizisten

Widerstand geleistet

WÜRZBURG. Um der Feststellung seiner Personalien zu entgehen, ist gestern (21. Februar) ein 41-Jähriger vor Beamten der Bundespolizei im Hauptbahnhof Würzburg geflüchtet. Nachdem ihn die Bundespolizisten eingeholt hatten, leistete der Mann, der zuvor bei einer Schwarzfahrt im ICE ertappt worden war, erheblichen Widerstand. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige.

Gestern Nachmittag bat eine Bahnmitarbeiterin die Würzburger Bundespolizei um Hilfe, da sich in ihrem ICE auf der Fahrt von Fulda nach Würzburg ein Reisender befände, der keinen Fahrschein besäße und sich ihr gegenüber nicht ausweisen wolle.

Wild um sich geschlagen

Bei Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof flüchtete der 41-Jährige Hals über Kopf vor den Streifenbeamten in den Personentunnel, wo er jedoch eingeholt und gestellt werden konnte. Dort verweigerte er jegliche Kooperation und begann unvermittelt lautstark herum zu schreien und wild um sich zu schlagen. Die Bundespolizisten fesselten den gebürtigen Berliner daher, wobei sie durch zwei Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unterstützt wurden.

Auch auf dem Weg zur Dienststelle leistete der Festgenommene erheblichen Widerstand und beruhigte sich auch in der Inspektion vorerst nicht. Da er keine Ausweispapiere mit sich führte und sich weiter weigerte seinen Namen zu nennen, stellten die Beamten seine Identität per Abgleich der Fingerabdrücke im Polizeicomputer zweifelsfrei fest.

Abschließend durfte der deutsche Staatsbürger die Inspektion wieder verlassen. Ihn erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen Erschleichen von Leistungen sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Bei dem Widerstand wurde glücklicherweise keiner der Beamten verletzt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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