Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Neuer Tinder-Killer? Honigtopf-Dates per App

Honigsüßes Dating

Wer macht den ersten Schritt? Die Bumble App nimmt Euch diese kritische Entscheidung ab. Kommt es zu einer Verbindung, können nur Frauen eine Konversation beginnen. Die Features der App erinnern stark an Tinder. Das ist allerdings keine Überraschung, wenn man den Hintergrund der Gründerin Whitney Wolfe kennt. Sie war 2012 an der Gründung von Tinder beteiligt. Nachdem sie das Unternehmen verließ, gründete sie 2014 Bumble App. Ihr Ziel ist es laut Vanity Fair, für mehr Gleichheit zu sorgen. Genau wie bei Tinder wischt man nach rechts oder links, abhängig davon, ob einem das angezeigte Profil gefällt oder nicht.

Frauen übernehmen das Ruder

Das Besondere an der Bumble App: Frauen müssen den ersten Schritt wagen. Dafür haben sie 24 Stunden Zeit, sonst verfällt die Verbindung. Gefällt einem Mann eine Frau besonders gut, kann er die Verbindung um weitere 24 Stunden verlängern. Das ist allerdings nur einmal täglich möglich. Whitney Wolfe beschreibt die App und ihr Unternehmen als 100 % feministisch. Sie meint ihr Konzept berge Vorteile für beide Seiten. Männer wären in der Realität des Onlinedatings häufig mit Abweisung konfrontiert. Das führt ihrer Meinung nach zu Frustration und Aggression. Außerdem seien die ungeschriebenen sozialen Regeln über den berüchtigten ersten Schritt lächerlich. Wenn sich eine Frau traut und eine Unterhaltung beginnt, fühle Mann sich umso besser.

Für jeden etwas dabei

Die Bumble App soll nicht nur als Dating App genutzt werden. Auch Freundschaften können gesucht werden. Natürlich sind auch gleichgeschlechtliche Suchen möglich. Bei einer Verbindung zwischen Gleichgeschlechtlichen entfällt die Beschränkung wer den ersten Schritt machen kann.

Genau wie bei Tinder kann man die Suche nach Entfernung und Alter einschränken. Nach anfänglichen Wirren um das nötige Mindestalter der Nutzer, ist die App mittlerweile ab 18. Noch kostet die Bumble App nichts. Allerdings sollen zukünftig zumindest Teile der App zu Geld gemacht werden. Dies geschieht bei Tinder beispielsweise in Form von zusätzlichen Features.

In Würzburg geht (noch) nix!

Momentan ist die Bumble App in Würzburg noch nicht weit verbreitet. Zur Zeit sind hier überwiegend männliche Hummeln unterwegs. In einem Umkreis von 180 Kilometern solltet Ihr aber genügend Suchende finden. Im Play Store liegt die Zahl der Downloads immerhin bereits bei 100.000.

Die Bumble App gibt’s kostenlos zum Download für iOS im App Store und für Android im Play Store.

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