Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Dommusik Würzburg: Johannespassion von Bach

Würzburger Domchor im Kiliansdom

Am Samstag, den 12. März 2016 um 19 Uhr präsentiert die Dommusik Würzburg die Johannespassion BWV 245 von Johann Sebastian Bach. Unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Schmid musiziert der Würzburger Domchor begleitet vom Orchester auf historischen Instrumenten La Banda im Kiliansdom.

Die Johannespassion BWV 245 ist neben der Matthäuspassion die einzige vollständig erhaltene authentische Passion Johann Sebastian Bachs. Erstmals erklang sie am Karfreitag 1724 in der Leipziger Nikolaikirche. Laut Pressemitteilung ist das hochdramatische Werk heute weltweit ein Inbegriff für die musikalische Auseinandersetzung mit dem zentralen Thema des christlichen Glaubens. „Wie gedrängt, wie durchaus genial, namentlich in den Chören, und von welcher Kunst!“, bewunderte einst Robert Schumann das Werk.

Lange Tradition des Domchors

Als Solisten sind im Kiliansdom Würzburg Cornelia Ragg (Sopran), Annelie Sophie Müller (Alt), Daniel Schreiber (Tenor – Evangelist und Arien), Thomas Trolldenier (Bass – Arien) und Florian Götz (Bass – Christusworte) zu hören. Karten zu 30 €, 24 € und 10 € können im Vorverkauf bei der Dom-Info, in der Tourist Information im Falkenhaus sowie hier (zzgl. geringer Versandgebühren) erworben werden. Die Konzertkasse öffnet um 18 Uhr.

Der Würzburger Domchor gehört laut Pressemitteilung zu den ältesten und traditionsreichsten Chören Würzburgs. Seine Wurzeln gehen bis ins Jahr 1821 zurück. Die Hauptaufgabe des Domchors ist die musikalische Gestaltung der Domliturgie. Mit regelmäßigen Aufführungen der geistlichen Oratorienwerke nimmt er einen festen Platz im Würzburger Konzertleben ein. Darüber hinaus ist er durch seine zahlreichen Konzerte zum wichtigen Botschafter des Kulturlebens unserer fränkischen Heimat geworden und hat sich auch außerhalb Würzburgs einen Namen gemacht. Der regelmäßige Austausch mit anderen Domkirchen führte den Chor bisher in fast alle deutschen Bistümer. Große Erfolge sind die internationalen Konzertreisen, die den Domchor bereits nach Schottland, Frankreich, Italien, Irland, die Schweiz, Österreich, Portugal und Israel führten.

Begeisterte Fangemeinde

La Banda ist ein Orchester aus renommierten Musikern der Alten Musik-Szene. Mit einem Repertoire, das die Passionen, Oratorien und die Kantaten J. S. Bachs umfasst sowie von den großen Chorwerken und Opern von Monteverdi, Händel, Haydn, Mozart und Beethoven bis hin zum Brahms-Requiem reicht, hat sich La Banda seit 1995 durch über 1.000 Konzerte und zahlreiche Rundfunkaufnahmen in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland eine begeisterte Fangemeinde erspielt. Die hervorstechenden Merkmale von La Banda sind das lebendige und ausdrucksstarke Musizieren, der intensive Kontakt der Musiker untereinander und die Freude am Spiel, die schnell den Funken zum Publikum überspringen lässt.

Erfahrener Dirigent

Christian Schmid wurde 1977 in Stuttgart geboren. Er studierte Dirigieren, Kirchenmusik und Musikpädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Zu seinen Lehrern zählten dort u. a. Prof. Dieter Kurz (Chordirigieren) sowie Prof. Dr. Ludger Lohmann und Prof. Jon Laukvik (Orgel). Wichtige Anregungen erhielt er in Meisterkursen bei Eric Ericson, Bernard Tetú und Thierry Escaich.
Nach Abschluss seines Studiums war er von 2007 bis 2013 Domkantor an der Domkirche St. Eberhard in Stuttgart. In dieser Funktion lag u.a. die Leitung der Domkapelle St. Eberhard, des Kammerchors der Dommusik in seinen Händen.

Professionelles Ensemble

Im Jahr 2013 wurde er als Domkapellmeister an den Würzburger Dom St. Kilian berufen. Er leitet dort den Würzburger Domchor, den Kammerchor am Würzburger Dom und die Würzburger Domsingknaben. Mit der Gründung des Vokalensembles am Würzburger Dom erweiterte er das Spektrum der Dommusik um ein professionelles Ensemble.
An der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart unterrichtet er das Fach Chorleitung, an der Hochschule für Musik in Würzburg Chorpädagogik und in der Oratorienklasse. Zudem vertritt er im Sommersemester 2016 an der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart einen Teil der Professur für Chorleitung.
Er hat sich als Chordirigent ein breitgefächertes Repertoire erarbeitet, dirigierte mit seinen Ensembles zahlreiche Oratorien und Uraufführungen und stand dabei am Pult renommierter Orchester.

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der Dommusik Würzburg.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT