Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Stau auf A3: Autofahrer überholt auf Seitenstreifen und kollidiert mit Lkw

Unfall mit drei Lastern am Stauende

RANDERSACKER, LKR. WÜRZBURG. Ein Autofahrer, der den Seitenstreifen der A 3 verbotswidrig zum Überholen benutzte, ist am Dienstagmittag kurz vor der Anschlussstelle Randersacker mit einem Sattelzug zusammen gestoßen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Am Nachmittag wurden drei Laster am Stauende in einen Unfall verwickelt und blockierten anschließend einen Fahrstreifen. Bei diesem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 30.000 Euro.

Auf Seitenstreifen überholt und Unfall verursacht

Am Dienstagmorgen war, wie bereits gestern vom Polizeipräsidium berichtet, kurz vor der Rastanlage Würzburg ein Laster in Brand geraten. Infolge der Totalsperrung in Richtung Frankfurt wurde der Verkehr an der Anschlussstelle Randersacker ausgeleitet und die Fahrzeuge stauten sich auf mehrere Kilometer zurück.

Ein 49-jähriger Mann aus dem Landkreis Kitzingen wollte gegen 11:30 Uhr schneller als die anderen an der Ausfahrt sein und fuhr deshalb auf dem Seitenstreifen an den stehenden Kolonnen vorbei.

Jedoch zwangen ihn Warnbaken, die dort wegen einer Baustelle platziert waren, wieder auf den rechten Fahrstreifen zu wechseln. Dabei fuhr er mit seinem Toyota so dicht vor dem 40-Tonner eines 63-jährigen Kraftfahrers nach links, dass die leicht rollende Sattelzugmaschine mit dem Pkw kollidierte. Die Schäden an den Fahrzeugen hielten sich in Grenzen.

Jedoch muss der Pkw-Fahrer nun nicht nur mit einem Verwarnungsgeld sondern mit einer Anzeige, einem Bußgeld von über 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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