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Mit Hintergrundmusik produktiver im Job

Wundermittel Musik

Musik gibt es bereits seit hunderten von Jahren und ist in jeder Kultur von Bedeutung. Musik fördert ein Zusammengehörigkeitsgefühl, denn nicht selten finden sich Leute zusammen, die ähnliche Musikstile hören. Sie erzeugt Gefühle und beeinflusst unsere Emotionen. Beim Lieblingssong bekommt man sofort gute Laune und schöpft neue Kraft. Doch Musik kann noch weitaus mehr: auch für die Konzentration und den Erfolg im Beruf scheinen Melodien, laut karrierebibel.de, hilfreich zu sein.

Effektiver arbeiten durch Musik

Wer kennt das nicht: Man hört zum Beispiel beim Putzen ein gutes Lied im Radio, ist sofort besser gelaunt und die Arbeit läuft fast wie von selbst. Das Gefühl, dass mit Musik im Hintergrund auch das Arbeiten leichter von der Hand geht ist weit verbreitet, laut karrierebibel.de hat dies nun eine Studie bestätigt. Musik kann Leistungsfähigkeit und Effizienz im Job fördern. Wissenschaftler des Max Planck Institut in Leipzig stellten fest, dass sich gerade unsere Lieblingsmusik auf den Arbeitserfolg auswirkt. Das Experiment: eine Reihe Versuchsteilnehmer bekamen Arbeitsaufgaben, die sie extrem forderten. Die Hälfte der Probanden hörte dabei die Lieblingsmusik. Das Ergebnis zeigte eindeutig, dass diejenigen die Musik hörten härter arbeiteten und bessere Ergebnisse erzielten. Zudem atmeten die Musikhörer mehr Sauerstoff und verbrauchten damit weniger Energie, so karrierebibel.de.

Welche Musik wirkt

Rock, Pop, Klassik – was sollte man bei der Arbeit hören? Laut Nick Perham aus der Cardiff Metropolitan Universität und Teresa Lesiuk aus der Universität von Miami hängt die Effizienz der Musik von der jeweiligen Tätigkeit ab, die ausgeübt wird. Eine perfekte Hintergrundmusik, die bei jeder anstehenden Aufgabe für die Arbeitsleistung förderlich ist gibt es nicht, so karrierebibel.de.

Kreative Tätigkeiten

Während eines kreativen Prozesses gilt: Ruhe ist die beste Hintergrundmusik. Seid Ihr dabei neue Ideen auszutüfteln oder kreativen Tätigkeiten nachzugehen, bei denen Kopf und Verstand gefordert wird, schaltet Ihr die Musik besser aus. Zur eigenen Vorbereitung eines Brainstormings oder zum Nachdenken über kreative Problemlösungen eignet sich Musik, laut karrierebibel.de, jedoch bestens.

Wort und Schrift

Ist man bei seiner Arbeit mit dem Schreiben oder Lesen von Texten beschäftigt, sollte man Popmusik meiden. Weder beim Verfassen von Schriftstücken, noch beim Lesen fördert textgeprägte Musik die Konzentration. Vielmehr lenkt sie Euch ab, gerade wenn Lied und Text die gleiche Sprache haben. Laut Informationen von karrierebibel.de rät eine Studie bei derartigen Aufgaben zu Instrumental oder Klassischer Musik.

Simple Tätigkeiten

Stehen mal wieder stupide Aufgaben auf dem Programm solltet Ihr zu schnellen Beats greifen. Um das Büro aufzuräumen, Akten zu vernichten oder Daten zu erfassen eignen sich aktuelle Charts und Sommerhits, um Eure Leistung voranzutreiben. Gefragt ist alles, was Euch in Bewegung bringt und einen temporeichen Takt besitzt. Aber: Finger weg von langsamer und schnulziger Musik – die lässt Eure Gedanken schnell abschweifen.

Anstand im Büro

Letztlich müsst Ihr selbst entscheiden, ob Euch Musik am Arbeitsplatz effektiver arbeiten lässt oder ablenkt. Auf jeden Fall solltet Ihr Euch mit Euren Kollegen absprechen und gegebenenfalls mit Kopfhörern hören. Zudem gilt: die Musik nicht zu laut aufdrehen. Das Telefon oder die Mitarbeiter sollten noch gehört werden. Auch Mitsingen ist im Büro weniger angebracht – außer man möchte die Kollegen zur Mittagspause erheitern.

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