Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Aktivisten erklettern Bahnhofsfassade

Transparent an Fassade entrollt

WÜRZBURG. Heute Mittag haben zwei Demonstranten die Fassade des Würzburger Hauptbahnhofes erklettert und dort ein Transparent entrollt. Da von der Aktion keinerlei Gefahr ausging, verzichtete die Einsatzleitung von Landes- und Bundespolizei darauf, die Demonstranten gegen ihren Willen herunterzuholen. Letztlich seilten sich die Aktivisten selbst ab. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch eingeleitet.

Spontankundgebung aufgelöst

Gegen 12:30 Uhr erkletterten heute Mittag ein 24-Jähriger und eine 23-Jährige das Vordach des Würzburger Hauptbahnhofes. Ausgestattet mit professioneller Ausrüstung, erklommen sie von dort zwei Säulen der Dachkonstruktion und entrollten ein Transparent gegen Sexismus..

Mit Hilfe einer Drehleiter der Berufsfeuerwehr nahmen Beamte der Bundespolizei Kontakt mit den Aktivisten auf, die jedoch zu verstehen gaben, vorerst nicht freiwillig ihre Aktion beenden zu wollen.

Keine Gefahr für Unbeteiligte

 

Den gesetzlichen Vorgaben entsprechend, löste die Einsatzleitung von Landes- und Bundespolizei diese Spontankundgebung per Verfügung auf. Da von der Kletter-Aktion keinerlei Gefahren für Unbeteiligte ausgingen und der Eingang der Bahnhofshalle frei zugänglich blieb, verzichtete der Einsatzleiter der Bundespolizei, die Aktivisten gegen ihren Willen herunterholen zu lassen.

Gegen 16:15 Uhr brachen die in Würzburg und in Rheinland-Pfalz lebenden deutschen Staatsangehörigen ihre Aktion freiwillig ab. Die Deutsche Bahn, als Hausherr des Hauptbahnhofes, hatte zuvor die beiden Personen erfolglos aufgefordert die Aktion zu beenden. Aus diesem Grund erwartet die beiden Aktivisten nun ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizei Würzburg.

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