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Wohnen: 7 wichtige Pflichten eines Mieters

Mietvertrag ist verpflichtend

Wer in Würzburg endlich eine Wohnung gefunden und den Mietvertrag unterschrieben hat, lässt damit die größte Hürde hinter sich. Doch dabei darf nicht vergessen werden, dass ein Vertrag verpflichtend ist und daher nicht nur Rechte einräumt, sondern auch Pflichten mit sich bringt. Deshalb haben wir die sieben wichtigen Mieterpflichten aus dem Online-Immobilienportal immowelt für Euch zusammengestellt.

Mietkaution zahlen

Nach Unterschreiben des Mietvertrags ist der Mieter dazu verpflichtet eine Mietkaution zu zahlen, die, laut immowelt, maximal drei Monatsmieten betragen kann. Was viele aber nicht wissen ist, dass der Mieter die Mietkaution nicht sofort zahlen muss. Er hat das Recht die Kaution auf drei gleiche Raten aufzuteilen.

Pünktlich Miete zahlen

Es sollte grundsätzlich selbstverständlich sein, dass der Mieter regelmäßig und pünktlich seine Miete zahlt. Diese muss laut immowelt spätestens am dritten Werktag eines Monats auf dem Konto des Vermieters sein. Wer nämlich mehrfach hintereinander unpünktlich zahlt, kann vom Vermieter fristlos gekündigt werden. Gleiches gilt, wenn der Mieter zwei mal hintereinander die Miete nicht zahlt oder unvollständig zahlt und der Mietrückstand mehr als eine Monatsmiete beträgt, so immowelt. Eine fristlose Kündigung kann auch dann ausgesprochen werden, wenn sich über einen längeren Zeitraum ein Mietrückstand, der mehr als zwei Monatsmieten beträgt, zusammenhäuft.

Mängel melden

Es ist zwar die Pflicht des Vermieters Mängel zu beseitigen, jedoch liegt die Verantwortung beim Mieter diese Mängel auch zu melden. Tut er das nicht, hat der Vermieter das Recht bei Folgeschäden Schadensersatz verlangen, dies schreibt immowelt.

Hausordnung beachten

Gegenseitige Rücksichtnahme ist wichtig und insbesondere in Mehrfamilienhäusern oder Appartementwohnungen. Lärmbelästigungen, wie laute Musik und Feiereien, müssen weder vom Vermieter noch von den restlichen Anwohnern toleriert werden. Genauso verhält es sich mit Abfall und Schmutz im Treppenhaus. Daher sollten sich Mieter stets an die Hausordnung halten, die beim Einzug sorgfältig durchgelesen werden sollte. Denn laut immowelt können schwere Verfehlungen Grund für eine Kündigung sein.

Heizen

Zwar hat ein Mieter das Recht auf eine funktionierende Heizung, aber gleichzeitig geht damit die Verpflichtung einher, diese auch zu nutzen, denn in schlecht oder gar nicht beheizten Wohnungen kann sich Schimmel bilden. Wenn die Heizung den Winter über kaum oder nicht genutzt wird, besteht die Gefahr, dass Rohre einfrieren. Im „worst case“ muss der Mieter, laut immwelt, für den Schaden aufkommen.

Bei Untermietern/Umbauten Vermieter fragen

Umbauten sind ein wichtiges Thema. Grundsätzlich gilt: Wer größere Um- und Einbauten vornehmen will, muss den Vermieter fragen, denn sämtliche Einbauten zählen zum Eigentum des Vermieters und dürfen nicht ohne seine ausdrückliche Erlaubnis verändert werden. Das gilt beispielsweise auch, wenn der Mieter auf eigene Kosten das Bad sanieren will.

Kleinere Veränderungen, wie die Änderung Wandfarbe oder das lose Verlegen eines neuen Bodenbelags können, laut immowelt, ohne die Erlaubnis des Vermieters vorgenommen werden. Jedoch kann der Vermieter vom Mieter verlangen, dass die Wohnung in den ursprünglichen Zustand versetzt wird.

Außerdem kann ohne Einverständnis des Vermieters keine weitere Person einziehen. Ähnlich verhält es sich mit Untermietern. Ein Zimmer oder eine Wohnung darf, laut immowelt, nicht ohne Erlaubnis des Vermieters untervermietet werden.

Reparaturkosten bei übermäßigem Verschleiß

Dass bestimmte Gegenstände über die Jahre Verschleißspuren zeigen ist völlig normal. Wenn also beispielsweise der Teppichboden nach einigen Jahren verschlissen ist, muss der Vermieter für die Erneuerung aufkommen. Dies gilt aber nicht bei übermäßigem Verschleiß, schreibt immowelt. Das heißt wenn ein nagelneuer hochwertiger Teppichboden nach ein oder zwei Jahren hinfällig ist, dann ist der Mieter dazu verpflichtet dafür aufzukommen.

Wohnen in Würzburg

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