Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Alumnus der Uni Würzburg wird Frankreichs Außenminister

Französischer Sozialist Jean-Marc Ayrault

Der französische Sozialist Jean-Marc Ayrault (66) wird neuer Außenminister seines Landes. Der Politiker ist Alumnus und Ehrenbürger der Universität Würzburg.

Universitätspräsident Alfred Forchel ist, laut Pressemitteilung der Uni Würzburg, hoch erfreut, dass mit Jean-Marc Ayrault ein Alumnus und Ehrenbürger der Julius-Maximilians-Universität Würzburg zum Außenminister Frankreichs ernannt wurde. Die Auszeichnung als Ehrenbürger habe Ayrault 2013 bei einem Besuch in Würzburg erhalten – in Anerkennung seiner Verdienste um die deutsche Sprache und für seine große Verbundenheit mit der Universität.

Germanistikstudium im Wintersemester 1969/70

Ayrault verbrachte im Rahmen seines Germanistikstudiums das Wintersemester 1969/70 an der Julius-Maximilians-Universität. „Natürlich sind wir keineswegs so vermessen zu glauben, dass die Grundlagen für seine Karriere hier in Würzburg gelegt wurden“, so Forchel laut Pressemitteilung. „Aber vielleicht haben die Kolleginnen und Kollegen und die Kommilitoninnen und Kommilitonen von damals ein bisschen dazu beigetragen, dass er, wie wir wissen, die deutsche Sprache und Kultur sehr schätzt und dass ihm die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland ein besonderes Anliegen ist.“ Gerade Sprachgewandtheit und Verbundenheit mit anderen Ländern sei ja für das neue Amt von besonderer Bedeutung.

Besuch im Jahr 2013

Als Ayrault die Universität im Jahr 2013 besuchte, war er der Premierminister Frankreichs. Dieses Amt hatte er von 2012 bis 2014 inne. Zuvor war er 23 Jahre lang Bürgermeister von Nantes. Von 1997 bis 2012 hatte er zudem den Fraktionsvorsitz der Sozialisten in der französischen Nationalversammlung inne.

Statement von OB Schuchardt

Laut Pressemitteilung der Stadt Würzburg freut sich auch Oberbürgermeister Schuchardt: „Ich beglückwünsche Jean-Marc Ayrault zu seinem neuen Amt. Ich freue mich, dass nun der ausgesprochene Würzburg-Kenner wieder Mitglied der französischen Regierung ist. Vielleicht hat er ja Zeit, auf einer seiner Dienstreisen wieder einmal einen Abstecher in seine frühere Heimatstadt Würzburg zu machen – ich würde mich freuen.“

Dieser Artikel beruht auf Pressemitteilungen der Universität und der Stadt Würzburg. 

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