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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach Aufruf von Antifeministen: Treffen abgesagt – Polizei rät zu Besonnenheit

Kein Grund zur Besorgnis

WÜRZBURG. Zu gewissen Verunsicherungen in der Bevölkerung hat offenbar ein Aufruf eines amerikanischen Antifeministen zu Treffen Gleichgesinnter geführt. Der Autor Roosh V., der in den Vereinigten Staaten als Frauenfeind bekannt ist, im Internet zu derartigen „Veranstaltungen“ aufgerufen. Die Polizei sieht laut Pressemitteilung nach aktueller Lageeinschätzungen keinen Grund zur Besorgnis.

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Roosh V. sagte die Veranstaltung unterdessen ab. Mit einem Blogeintrag auf seiner Seite erklärte heute, dass das „Meeting Up“ gecancelt ist.  Jedoch wollte er nicht ausschließen, dass sich Männer an den Orten versammeln.

Kein Aufruf zu Straftaten

Auch die Polizei Würzburg veröffentlichte heute zu diesem Thema eine Pressemitteilung:

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Unter anderem auch durch Hinweise aus der Bevölkerung ist der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bereits seit einigen Tagen die einschlägige Internetseite des amerikanischen Autors bekannt. Er hatte zu Treffen Gleichgesinnter in zahlreichen Städten in mehr als 40 Ländern aufgerufen, die am Samstag stattfinden sollen. Insbesondere über soziale Medien hat sich der Aufruf rasend schnell verbreitet. Entgegen anderslautender Mitteilungen kam es in diesem Zusammenhang zu keinem Aufruf zu Straftaten.

Bereits seit Bekanntwerden prüft die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt die Ernsthaftigkeit dieses „Ansinnens“. Konkrete Anhaltspunkte, die auf eine Aktion im Stadtgebiet hindeuten könnten, gibt es bislang nicht.

Polizei verstärkt präsent

Aufgrund anderer Einsatzlagen ist die Würzburger Polizei mit Unterstützungskräften am Samstag verstärkt im Stadtgebiet präsent und auf alle Eventualitäten entsprechend vorbereitet. Insbesondere ist die Polizei an den im Internet genannten Örtlichkeiten verstärkt präsent.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nach aktueller Lageeinschätzung kein Grund zur Besorgnis besteht. Aus den Internetseiten des Autors ist ersichtlich, dass er den Aufruf zu den Treffen bereits wohl selbst widerrufen hat. Um den im Internet kursierenden Sachverhalt nicht weiter aufzuwerten, rät die Polizei, sich nicht aus neugierigem Interesse an den Orten aufzuhalten.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizei Würzburg-Stadt. 

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