Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Achtung Telefonbetrug! Anrufer geben sich als Polizisten aus

Um 45.000 Euro gebracht

LANDKREIS WÜRZBURG. Dreiste Telefonbetrüger haben seit Mitte Dezember eine Frau aus dem Landkreis Würzburg um 45.000 Euro gebracht. Die Täter täuschten am Telefon vor von der Polizei zu sein und überredeten die Geschädigte zu mehreren Bargeldtransfers in die Türkei. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt vor der Masche, die in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach zur Anwendung kam.

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Am 15.12.2015 hatte der Betrüger die Bewohnerin aus einer Landkreisgemeinde angerufen und sich als Oberkommissar ausgegeben. Er teilte mit, dass die Frau „in eine Sache“ in der Türkei verwickelt sei und jetzt zahlen müsse. Sie erhielt von dem falschen Beamten eine Handynummer, mit der der weitere Kontakt stattfand. Bis Anfang Februar überwies die Geschädigte in mehreren Tranchen 45.000 Euro über einen Bargeldtransfer in die Türkei.

Erst als die Betrüger am 02. Februar erneut mehrere tausend Euro forderten und auch ankündigten, dass die Frau in die Türkei müsse, wenn sie nicht bezahlt, wurde die Angerufene misstrauisch und schaltete die Polizei ein. Die Kriminalpolizei Würzburg hat jetzt die Ermittlungen wegen Betruges übernommen.

  • Das Polizeipräsidium Unterfranken möchte diesen Fall zum Anlass nehmen, um vor den Betrügern zu warnen.
  • Die Polizei wird sie niemals telefonisch anweisen, Geldbeträge oder Bargeld auf inländische Konten oder ins Ausland zu transferieren.
  • Sollten sie verdächtige Anrufe erhalten, so setzen sie sich mit den Unterfränkischen Polizeidienststellen in Verbindung.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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