Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach Unfallflucht: Mutmaßlicher Verursacher leistet Widerstand

Unerlaubt von Unfallstelle entfernt

WÜRZBURG / LINDLEINSMÜHLE. Bei einem Verkehrsunfall in der Versbacher Straße ist am Sonntagnachmittag ein Schaden in Höhe von etwa 3.000 Euro entstanden. Nachdem sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hatte, wurde der Tatverdächtige in seiner Wohnung angetroffen. In der Folge leistete der Mann, bei dem wohl auch einiges an Alkohol im Spiel war, Widerstand gegenüber den eingesetzten Beamten.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand war der 43-jährige Würzburger mit seinem BMW gegen 14.20 Uhr in der Versbacher Straße unterwegs und dort mit einem vorausfahrenden Toyota kollidiert. Verletzt wurde bei dem Verkehrsunfall glücklicherweise niemand. Nach einem kurzen Gespräch mit seiner Unfallgegnerin soll der Mann schließlich weitergefahren sein, ohne seine Personalien zu hinterlassen.

Stark alkoholisiert und aggressiv

Nachdem eine zuständige Richterin die Wohnungsdurchsuchung bei dem mutmaßlichen Unfallverursacher angeordnet hatte, standen die Polizeibeamten gegen 16.00 Uhr vor der Wohnung des 43-Jährigen. Erst nach mehrmaliger Aufforderung öffnete der Mann die Türe. Schnell stellte sich heraus, dass er offenbar nicht unerheblich alkoholisiert war.

Der Tatverdächtige zeigte sich äußerst unkooperativ und war wohl mit den zu treffenden Maßnahmen nicht einverstanden. Im Treppenhaus seines Wohnanwesens leistete er schließlich Widerstand und trat in Richtung der eingesetzten Beamten. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

Der 43-Jährige wurde anschließend zwecks Durchführung einer Blutentnahme zur Dienststelle transportiert. Sein Führerschein wurde sichergestellt und er musste die folgende Nacht in einem Haftraum der Polizei verbringen. Gegen den Tatverdächtigen wird jetzt unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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