Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Fahndung nach Sexualstraftäter: Bundespolizei durchsucht ICE

ICE nach Bürgerhinweis durchsucht

Beamte der Bundespolizei haben am Freitagabend, den 22. Januar in Würzburg einen Intercityexpress (ICE) durchsucht, nachdem ein Reisender in dem Schnellzug einen entflohenen Sexualstraftäter erkannt haben wollte. Die Fahndungsmaßnahmen verliefen zügig und ohne Zwischenfälle. Der gesuchte Straftäter konnte jedoch nicht festgestellt werden.

Am Freitagabend erhielt die Bundespolizeiinspektion Würzburg die Information, dass sich in einem ICE, der in Kürze den Hauptbahnhof Würzburg erreiche, angeblich ein bundesweit gesuchter Sexualstraftäter befände. Ein Bahnreisender hatte sich zuvor an das Bundespolizeirevier in Fulda gewandt und mitgeteilt, dass er den mittels Öffentlichkeitsfahndung gesuchten Mann am Bahnsteig erkannt habe. Der entflohene Strafgefangene sei in einen über Würzburg nach München fahrenden ICE gestiegen.

Flüchtiger Sexualstraftäter konnte nicht gefunden werden

Noch vor Ankunft des Zuges in Würzburg wurde dem Bahnpersonal in dem betroffenen Zug die Weisung erteilt, am Bahnsteig die Zugtüren nicht zu öffnen. Nach der Einfahrt des Zuges durchsuchten Kräfte der Bundespolizei den gesamten ICE. Dabei konnte der Gesuchte jedoch nicht angetroffen werden, weswegen nach rund zehn Minuten die Türen des Zuges wieder freigegeben wurden und die Reisenden aussteigen durften.

Durch den Einsatz entstanden leichte Verzögerungen im Betriebsablauf der Deutschen Bahn AG. Nach dem in Köln entflohenen Strafgefangenen fahndete die Polizei in Nordrhein-Westfalen mehrere tagelang öffenlichkeitswirksam. Nach übereinstimmenden Medienberichten konnte der Mann am vergangenen Samstag in Brühl festgenommen werden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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