Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Eisglätte – binnen 45 Minuten mehrere Unfälle auf A3

Eine Person lebensgefährlich verletzt

RAUM ASCHAFFENBURG. Binnen etwa 45 Minuten kam es auf der A3 bei Aschaffenburg in der Nacht zum Samstag zu mehreren Unfällen aufgrund von Eisglätte. Insbesondere entstanden Blechschäden. Allerdings wurden auch zwei Autoinsassen schwerer verletzt. Die Unfallermittlungen führt die Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach.

Besonders schwerwiegend war der Aufprall eines Seat auf einen aufgrund von Eisglätte und Rutschens querstehenden Lastwagen gegen 01.30 Uhr bei Hösbach (Fahrtrichtung Frankfurt). Dabei erlitt ein 19-jähriger Autoinsasse lebensgefährliche Verletzungen. Er kam in eine Klinik. Zur Klärung des exakten Unfallhergangs kam ein Sachverständiger an den Ort des Geschehens. In diesem Zusammenhang prallte vor der Unfallstelle ein Sprinter mit Anhänger gegen ein Streufahrzeug, das aufgrund des Unfalls anhalten musste.

27-Jährige schwer verletzt – 2,5 h Vollsperrung

Gegen 01.00 Uhr verlor eine 27-Jährige auf der A3 bei Aschaffenburg die Kontrolle über ihren Opel. Sie geriet ins Schleudern, prallte gegen die Außenleitplanke und kam auf dem rechten Fahrstreifen (Fahrtrichtung Nürnberg) zum Stehen. Eine sich hinter ihr nähernde Kraftfahrerin aus Thüringen konnte ihren Sattelzug nicht mehr rechtzeitig abbremsen und erfasste den Opel. Die 27-Jährige wurde schwer verletzt und wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort ins Krankenhaus eingeliefert. Die Autobahn war von der Feuerwehr für etwa zweieinhalb Stunden zur Bergung der Fahrzeuge komplett gesperrt worden.

Weitere Blechschadenunfälle

Weitere Blechschadenunfälle beschäftigten insbesondere die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr. So rutschte ein Sattelzug beim Einfahren in den Schwerlastparkplatz bei Stockstadt auf einen Opel und es entstanden mehrere tausend Euro Sachschaden. Und auch ein Streufahrzeug geriet bei Hösbach ins Schleudern und streifte einen Pkw. Alleinbeteiligt kamen weitere Fahrzeugführer trotz bereits am Abend von der Autobahnmeisterei vorbeugend gestreuter Fahrbahnen mit ihren Wagen ins Rutschen und verursachten Blechschäden. Alles in allem entstanden Sachschäden von insgesamt wenigen zehntausend Euro.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken. 

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT