Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Fünf Verletzte bei Unfall mit Notarztfahrzeug im Einsatz

Mit Notarztfahrzeug kollidiert

WÜRZBURG/FRAUENLAND. Bei einem schweren Unfall mit einem Notarztfahrzeug im Einsatz sind am Montagabend an der Kreuzung Wittelsbacher Straße / Rottendorfer Straße fünf Menschen verletzt worden. Vier der fünf Verletzten wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Ein Notarztfahrzeug mit eingeschalteten Sonder- und Wegerechten war im Kreuzungsbereich mit einem Mercedes kollidiert, der danach noch gegen zwei weitere Autos geschleudert wurde. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf über 150.000 Euro.

Dienstwagen von Bischof Hofmann involviert

Bei einem der verunfallten Fahrzeuge handelte es sich um den Dienstwagen von Bischof Friedhelm Hofmann, dem Bischof der Diözese Würzburg. Er selbst war zum Zeitpunkt des Unfalls nicht im Fahrzeug. Sein Der Fahrer befand sich auf dem Weg Bischof Hofmann vom Diözesanempfang an der Universität am Hubland abholen.

Gegen 21:30 Uhr war die Fahrerin eines Notarztfahrzeugs in der Wittelsbacherstraße in Richtung Salvatorstraße mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn zu einem Notfalleinsatz unterwegs. An der Kreuzung Wittelsbacherstraße/Rottendorfer Straße fuhr die 21-jährige BMW-Fahrerin bei Rot in den Kreuzungsbereich ein und stieß mit einem Mercedes zusammen, der von links die Rottendorfer Straße entlangkam und bei Grün Richtung Frauenland fahren wollte.

50-Jähriger Fahrer schwer verletzt

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 50-jährige Mercedesfahrer aus Würzburg schwer verletzt. Sein Fahrzeug wurde gegen einen an der Kreuzung Rottendorfer Straße/Salvatorstraße bei Rot wartenden Passat geschleudert. Dessen 58-jährige Fahrerin aus Aschaffenburg und ihre beiden 42 und 50 Jahre alten Mitfahrerinnen aus dem Landkreis Aschaffenburg und dem Landkreis Main-Spessart wurden ebenfalls verletzt und kamen nach der Erstversorgung durch den mitfahrenden Notarzt vorsorglich in Krankenhäuser. Sie konnten diese aber zwischenzeitlich wieder verlassen. Der Passat wurde an der Ampel noch auf einen hinter ihm wartenden Fiat Freemont geschoben, dessen 65-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Würzburg jedoch mit dem Schrecken davon kam.

Sachschaden von rund 150.000 Euro

An den vier Fahrzeugen entstand insgesamt ein Schaden von über 150.000 €. Der Mercedes war mit einem wirtschaftlichen Totalschaden in Höhe von 80.000 € vollkommen deformiert. Das Notarztfahrzeug, an dem der Schaden etwa 50.000 € betrug, war ebenfalls stark beschädigt und der Schaden am Passat schlägt mit 20.000 € zu Buche. Bis auf den Fiat, der mit 3.000 Euro noch vergleichsweise gering beschädigt war, mussten alle Fahrzeuge abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Kreuzung bis 23:15 Uhr zeitweise gesperrt. Die Ermittlungen Der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zur Unfallursache dauern an.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT