Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach Tod von 71-Jähriger: Verkehrsunfall nicht auszuschließen

Polizei bildet Ermittlungskommission

ERLABRUNN, LKR. WÜRZBURG. Nach dem Tod einer 71-Jährigen am 5. Januar und den Hinweisen darauf, dass ein Fremdverschulden in diesem Fall eine Rolle gespielt haben könnte, hat mittlerweile die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg die Ermittlungen übernommen.

Mittlerweile spricht vieles dafür, dass die festgestellten Verletzungen bei der Verstorbenen von einem Fahrzeug stammen könnten.

Todesursache Sturzgeschehen widerlegt

Wie bereits berichtet, hatte die Obduktion des Leichnams am Dienstag die Annahme, dass ein Sturzgeschehen todesursächlich gewesen sei, widerlegt. Weitere Ermittlungen ließen den Schluss zu, dass sich am Morgen des 5. Januar möglicherweise ein Verkehrsunfall ereignet haben könnte.

Deshalb wurde bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried aus rund einem Dutzend Polizisten, bestehend aus Beamten der Unfallfluchtfahndung sowie weiterer Dienststellen, eine Ermittlungskommission gebildet, die Hinweise zu dem Ereignis in alle Richtungen auswertet.

Polizei bittet um Mithilfe

Nach jetzigem Sachstand dürfte sich der Vorfall am 5. Januar zwischen 07:30 Uhr und 08:00 Uhr ereignet haben. Die Polizei bittet die Bevölkerung weiterhin um Mithilfe bei der Aufklärung des Geschehens.

Antworten auf folgende Fragen sind dabei für die Ermittler von besonderer Bedeutung:

  • Wer hat die Seniorin am Dienstmorgen vor dem Unglück auf der Straße gesehen?
  • Wer hat Fahrzeuge beobachtet, die dort die Würzburger Straße zur relevanten Zeit befahren haben?
  • Sind jemandem Geräusche aufgefallen, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten?

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden weiterhin gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Mitteilungen werden jetzt bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter der Telefonnummer 09302-9100 oder auch jeder anderen Polizeidienststelle entgegen genommen.

Artikel beruht auf einer gemeinsamen Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

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