Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach Auffahrunfall: Männer flüchten zu Fuß über die A3

Zu Fuß über die Autobahn

BIEBELRIED, LKR. KITZINGEN. Nach einem Auffahrunfall in der Nacht von Freitag auf Samstag, in dem zwei Pkw involviert waren, flüchteten zwei Männer aus dem verursachenden Fahrzeug zu Fuß über die Autobahn. Wenig später nahmen Polizeibeamte das 32 und 29 Jahre alte Duo fest. Sie waren im Besitz einer nicht geringen Menge Betäubungsmittel.

Die Kripo hat in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg die Ermittlungen übernommen. Die Beschuldigten werden am Sonntag dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

[adrotate banner=“266″]

Gegen 01:10 Uhr war ein 31 Jahre alter Pkw-Fahrer auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs. Er befuhr dem Sachstand nach den Standstreifen, als ihm mit großer Wucht auf Höhe des Autobahnkreuzes Biebelried ein Pkw auffuhr. Die beiden stark beschädigten Fahrzeuge blieben auf dem Standstreifen stehen.

Kennzeichen abmontiert und geflohen

Zwei Männer aus dem auffahrenden Fahrzeug stiegen aus, montierten die Kennzeichen ab und flüchteten zu Fuß entlang der Autobahn. Sofort machten sich mehrere Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried auf die Suche nach den Flüchtenden. Kurze Zeit später klickten für das Duo die Handschellen unweit der Unfallstelle.

Der Grund für das Verhalten war denn schnell klar. Sie hatten eine größere Menge Rauschgift bei sich, das von dem Polizeibeamten sichergestellt wurde. Der Fahrer aus dem Audi erlitt leichtere Verletzungen. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Vorführung beim Ermittlungsrichter

In der Folge übernahm die Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen. Nach Rücksprache ordnete die Staatsanwaltschaft Würzburg an, dass die beiden Beschuldigten, die beide keinen Wohnsitz in Deutschland haben, am Sonntag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Dieser wird dann entscheiden, ob die Untersuchungshaft angeordnet wird.

Quelle: Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT