Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Mit geladener Schreckschusswaffe im Hauptbahnhof

Festnahme durch Bundespolizei

WÜRZBURG. Die Bundespolizei hat in der Nacht auf Samstag (2. Januar) einen 50-Jährigen vor dem Hauptbahnhof Würzburg festgenommen. Der alkoholisierte Mann aus Baden-Württemberg trug eine geladene Schreckschusswaffe mit sich und war darüber hinaus nicht im Besitz eines Waffenscheins.

Kurz vor Mitternacht ging bei der Bundespolizeiinspektion Würzburg der Hinweis eines Zeugen ein, dass sich in der Bahnhofshalle ein Mann befände, der eine Schusswaffe mit sich führe. Unverzüglich begaben sich deshalb mehrere Einsatzkräfte zum Bahnhof und konnten am auf dem Vorplatz dem vom Zeugen beschriebenen Mann umstellen.

Versuch die Waffe zu ziehen

 

Trotz vehementer Aufforderungen die Hände über den Kopf zu heben, versuchte der in Ludwigsburg lebende Mann die Schusswaffe aus einem Schulterholster zu ziehen. Nur dank des schnellen körperlichen Einschreitens der Bundespolizisten gelang es diesen Versuch zu unterbinden und den Mann festzunehmen.

Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der Waffe um eine geladene Schreckschusspistole. Neben zwei Magazinen mit insgesamt 20 Patronen führte er ein Pfefferspray und zwei Taschenmesser mit sich.

In der Dienststelle zeigte sich der Festgenommene äußerst aggressiv und uneinsichtig, was auch an seiner Alkoholisierung gelegen haben dürfte. Ein Atemalkoholtest ergab nämlich einen Wert von rund drei Promille.

Ermittlungen ergaben, dass der 50-Jährige nicht im Besitz eines für die Schreckschusswaffe erforderlichen kleinen Waffenscheins ist. Wegen dieses Verstoßes gegen das Waffengesetz erwartet den Mann nun ein Strafverfahren.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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