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Symbolbild Würzburg

Weihnachts- und Silvesterbilanz der Freiw. Feuerwehren im Landkreis

Bilanz der Freiw. Feuerwehren im Landkreis Würzburg

Würzburg-Land – Weitgehend ruhige Weihnachts- und Neujahrstage konnten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Würzburg verbringen. Typische Weihnachts- oder Silvestereinsätze mit brennenden Adventskränzen, Weihnachtsbäumen oder durch Silvesterfeuerwerk verursachte Brände sind zum Jahreswechsel 2015/2016 nicht zu verzeichnen.

Kleinere Brandeinsätze über Weihnachten

Einzig die Freiw. Feuerwehr Gerbrunn wurde zu einer Brandnachschau in Zusammenhang mit Weihnachtsfeierlichkeiten gerufen und das Auspacken der Geschenke der Einsatzkräfte musste auf später verschoben werden. Ein Feuer in einer Feuerschale zum Stockbrot backen hatte die Alarmierung gegen 18.45 Uhr am Heiligen Abend, 24.12.2015 ausgelöst.

Bereits am Vormittag des Heiligen Abends gefordert war auch die Freiw. Feuerwehr Rimpar, die zu einer unbekannten Geruchsentwicklung gerufen wurde. Ein Defekt am Gasanschluss eines Einfamilienhauses hatte zu dem Gasgeruch geführt. Durch den zuständigen Gasversorger repariert, konnten Bewohner und Einsatzkräfte sich wieder zügig den weiteren Weihnachtsvorbereitungen widmen.

In Röttingen löste in einem Industriebetrieb eine umgefallene Batterie eine Rauchentwicklung aus und führte zum Auslösen der automatischen Brandmeldeanlage. Kreisbrandinspektor Karl Menth, Kreisbrandmeister Christian Neeser und die Helfer der Freiwilligen Feuerwehren Röttingen, Bieberehren, Strüth und Weikersheim konnten nach der Belüftung der Werkshalle schnell Entwarnung geben. Durch den Alarm hatten einige Feuerwehrleute den Besuch der Kinderchristmette vorzeitig beenden müssen.

Am späten Abend des ersten Weihnachtstages, 25.12.2015 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Veitshöchheim und Güntersleben mit der Durchsage „Brand Wohnhaus, Veitshöchheim, Am Geisberg“ alarmiert.

Nach der Erkundung des weitläufigen Gebietes wurde festgestellt, dass es sich um den Brand eines Bauwagens auf Würzburger Gemarkung, in den Weinbergen nahe des Schenkenturms handelt. Die bereits alarmierten Kollegen der Freiw. Feuerwehr Unterdürrbach und der Berufsfeuerwehr Würzburg kümmerten sich um das Ablöschen dieses Brandes.

Technische Hilfe und Verkehrsunfälle

Während der Weihnachtsfeiertage bis über Silvester wurden die Einsatzkräfte der Landkreisfeuerwehren zu einzelnen Verkehrsunfällen gerufen.

Am 25.12.2015 gegen 13:50 Uhr verlor eine 23-jährige kurz nach dem Ortsausgang von Gramschatz in Richtung Rimpar durch eine Ölspur die Kontrolle über ihren Pkw. Sie geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte im Kurvenauslauf mit einem entgegenkommenden Mitsubishi.

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Durch den Aufprall wurden beide Fahrer leicht verletzt und kamen zur ärztlichen Versorgung in ein Würzburger Krankenhaus. Die Freiwillige Feuerwehr Gramschatz sicherte die Unfallstelle ab und beseitigte die Ölspur.

Zur medizinischen Versorgung der beiden Fahrer waren der HVO FF Hausen, sowie der Rettungsdienst mit zwei Rettungswägen an die Einsatzstelle gerufen worden. Die Unfall-PKW wurden durch einen Rimparer Abschlepp-Unternehmer aufgeladen.

Hinweise zum Verursacher der Ölspur nimmt die Polizeiinspektion Würzburg-Land unter Telefon 0931-4571630 entgegen.

Schwerer Unfall bei Randersacker

Zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und teilweise eingeklemmten Personen sowie hohem Sachschaden wurden die Freiwilligen Feuerwehren Randersacker, Gerbrunn und Eibelstadt zusammen mit der Kreisfeuerwehrführung, Notarzt, Rettungsdienst und Polizei am 27. Dezember 2015 auf die B13 bei Randersacker alarmiert.

Nach ersten Informationen wollte der Fahrer eines mit zwei Personen besetzten PKW Renault an der Anschlussstelle Randersacker aus Richtung Würzburg kommend nach links auf die Autobahn in Richtung Nürnberg auffahren.

Dabei übersah er offenbar einen aus Richtung Ochsenfurt kommenden PKW, in dem sich eine Person befand. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem die drei Insassen zum Teil schwer verletzt wurden. Während der Unfallaufnahme war die B13 komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Wegen Reh ausgewichen

Ein weiterer schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwoch, 30. Dezember gegen 20.45 Uhr, auf der B 13 von Ochsenfurt in Richtung Uffenheim.

Ein 46-Jähriger war mit seinem Pkw in Richtung Ochsenfurt unterwegs, als ein Reh die Fahrbahn kreuzte. Der Fahrer wich aus und geriet hierbei auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw, Opel zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel abgewiesen, schleuderte und kam auf der dortigen Leitplanke zum Liegen. Dessen 19-jährige Fahrerin erlitt zum Glück nur leichte Verletzungen. Ihr Beifahrer blieb unverletzt.

Der 46-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren Ochsenfurt und Marktbreit (Lkr. Kitzingen) befreit werden. Er erlitt mehrere Knochenbrüche und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik verbracht. Beide Fahrzeuge wurden komplett zerstört. Der Schaden an den bereits älteren Fahrzeugen beläuft sich insgesamt auf ca. 3000,- Euro.

Die B 13 war während der Rettung/Bergung und Unfallaufnahme für ca. 2 Stunden komplett gesperrt.

Unfall am Silvesterabend

Zu einem Verkehrsunfall an der Zeller Laurentiusbrücke wurden die Kameraden der FF Zell am Main am Silvesterabend gefordert. Neben der Erstversorgung des Verletzten, der mit Verdacht auf Verletzungen an der Wirbelsäule in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, zählten die Sicherung des absturzgefährdenden PKW‘s, die Absicherung und Umleitung des Verkehrs und die Abbindung der bei der Bergung ausgelaufen Betriebsstoffe zu den Aufgaben der Feuerwehr.

Zu einem weiteren Verkehrsunfall wurde die Freiw. Feuerwehr Gramschatz zusammen mit der Freiw. Feuerwehr Retzstadt (Lkr. MSP) am Neujahrsmorgen, 1.1.2016 gegen 6.45 Uhr auf die WÜ 9 zwischen Gramschatz und Retzstadt gerufen. Alleinbeteiligt war ein PKW von der Straße abgekommen und über einen Forstweg gegen eine Böschung geprallt.

Der Fahrer wurden durch den HVO FF Hausen erstversorgt und durch den Rettungsdienst in ein Würzburger Krankenhaus verbracht. Nach der Ausleuchtung der Einsatzstelle für die Unfallaufnahme durch die Polizei konnten die beteiligten Feuerwehren zügig wieder in die Gerätehäuser einrücken.

In der Silvesterbilanz des Polizeipräsidium Unterfranken finden Sie weitere Berichte von Schadensereignissen aus ganz Unterfranken.

Die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Würzburg bedanken sich auf diesem Wege für die gute Zusammenarbeit und Hilfe ihrer engagierten Mitglieder. Allen Bürgerinnen und Bürgern, sowie Feuerwehrangehörigen wünschen wir ein erfolgreiches, glückliches neues Jahr.

Dieser Bericht beruht auf Informationen des Polizeipräsidium Unterfranken, Polizeiinspektionen Würzburg-Land und Ochsenfurt, Kreisbrandinspektor Karl Menth, Freiw. Feuerwehren Gerbrunn, Gramschatz, Ochsenfurt, Rimpar, Veitshöchheim und Zell am Main.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Kreisbrandinspektion Würzburg. Aktuelles über die Feuerwehren im Landkreis, auch unter www.kfv-wuerzburg.de

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