Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

So klappt’s mit dem Vorsatz „Fit in 2016“

Ein Gastbeitrag von Fruehlingszwiebel.com

Neujahrsvorsatz: Fit und sportlich

Der wohl am häufigsten genannte Vorsatz ist wohl, etwas mehr Sport zu treiben und den angefutterten Weihnachtsspeck zu verlieren. Oft versickern diese Vorsätze aber schnell wieder und warten nur darauf pünktlich zum Jahreswechsel wieder aufzuerstehen. Was kann man also machen, um länger am Ball zu bleiben und neue Verhaltensweisen tatsächlich zu implementieren?

Führe dich nicht in Versuchung

Das ganze Haus ist noch voller Weihnachtsleckereien und anderer Sünden? Hier noch ein paar Plätzchen und die Chips von der Silvesterparty wollen auch noch gegessen werden. Klar, wenn man ständig mit solchen Versuchungen konfrontiert ist, fällt es schwer hart zu bleiben. Im Zweifelsfall wählt man wahrscheinlich eher die Lebkuchen als einen gesunden Apfel. Ich finde es leichter einen Cut zu machen: alle „schlechten“ Lebensmittel müssen weg und gegen die Ernährung ausgetauscht werden, die man gerne durchsetzen möchte. Natürlich muss man nichts wegwerfen, es lassen sich sicher dankbare Abnehmer dafür finden. Hier gilt immer „aus den Augen, aus dem Sinn“, wenn man nicht dauernd Süßigkeiten sieht, hat man auch weniger Gelüste.

Zu zweit trainiert sich’s besser

Klar, wenn man sich abends noch aufraffen muss trainieren zu gehen, während der eigene Partner auf der Couch liegen bleibt oder die Freunde sich im Restaurant treffen, wird es schwer die Vorsätze nicht gleich über Bord zu werfen. Wer sich schwer tut Sport in seinen Alltag zu integrieren, weil man einfach andere Dinge zu tun hat, oder nach der Arbeit einfach keine Lust mehr hat – dem kann ein Trainingspartner helfen. Schon gewinnt das Pflichtprogramm „Training“ nämlich eine soziale Komponente. Statt zum Kaffee, trifft man sich eben nun im Fitnessstudio oder zum Laufen. Quatschen kann man zwischendrin genauso und man tut auch noch was für seine Gesundheit. Wenn man kurz davor ist alles hinzuschmeißen, kann der Trainingspartner als „Retter in der Not“ einschreiten und neue Motivation geben. Früher oder später hat man das Training dann so gut in seinen Ablauf integriert, dass es auch ohne Partner klappt – einfach weil es sich gut anfühlt.

Vorsicht vor Lockangeboten

Für Fitnessstudios ist der Jahresanfang wahrscheinlich die lukrativste Zeit. Selten strömen so viele Menschen in die Läden und schließen hochmotiviert Jahresverträge ab. Oft denkt man, die Tatsache, dass man Geld dafür bezahlt würde einen automatisch ins Studio treiben. Nach der Anfangseuphorie pendelt sich das aber oft schnell wieder ein. Die Verträge laufen weiter…nur die Menschen nicht. Viele Studios bieten Anfang des Jahres spezielle Testmitgliedschaften oder Probetage an. Dabei muss man sich nicht gleich für 12 Monate binden, sondern kann sich das Ganze erst einmal ansehen. Niemand verbietet einem erst mal mehrere Studios zu testen und auszuprobieren. Wenn man seine Vorsätze diesmal wirklich ernst nimmt, wird man viel Zeit dort verbringen, man schaut sich also besser genau an worauf man sich einlässt. In Würzburg gibt es zahlreiche Studios, die man sich näher ansehen kann. Es gibt eigene Studios für Frauen, Crossfit Gyms, große Ketten und privat geführte Studios. Für den einen ist ein Wellness Bereich Pflicht, der andere wünscht sich persönliche Betreuung und für manche ist ein großer Freihantelbereich wichtig – Würzburg bietet für jede Vorliebe das richtige Studio.

Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut

Oft ist es so, dass versucht wird pünktlich zum 01. Januar ein neuer Mensch zu sein und alle gewohnten Verhaltensweisen abzulegen. Ab jetzt wird nicht mehr geraucht, keine Fertigprodukte mehr gegessen, jeden Tag Sport getrieben und Vegetarier wollte man eigentlich auch immer mal werden. Das ist zu viel und man fällt schneller als man denkt wieder zurück in die alten Muster. Wenn man versucht sein komplettes Leben auf einmal umzukrempeln, überfordert das einfach und am Ende bleibt Alles beim Alten. Grade bezüglich Fitness sollte man es als Anfänger nicht gleich übertreiben. Zum einen besteht die Gefahr, dass man mehrere Tage mit schrecklichem Muskelkater außer Gefecht gesetzt wird. Zum anderen ist der Körper bisher nicht an ein derartiges Pensum gewöhnt und das Verletzungsrisiko einfach zu hoch. Was helfen kann ist, sich ein kleines – erreichbares- Ziel zu setzen. Hierfür bietet sich zum Beispiel der Würzburger Residenzlauf an, der Ende April stattfindet.

Alles in Allem gilt: Neujahrsvorsätze sind nicht unbedingt schlecht, man sollte nur nicht gleich Wunder erwarten und sich kleine Ziele setzen, die man auch erreichen kann. In diesem Sinne – ein frohes und fittes Jahr 2016 🙂 !

Gastprofil: Wer sich mehr über Fitness, Kraftraining und eine gesunde Lebensweise informieren will – schaut gerne mal auf meinem Blog fruehlingszwiebel.com vorbei.

Anmerkung der Redaktion

Gastbeiträge geben nicht automatisch die Meinung der Redaktion wieder. Sie sollen zur Debatte anregen  – so wie auch jeder gute Kommentar auf Facebook. Wir geben deshalb allen unseren Lesern die Chance, ihre Meinung bei uns zu veröffentlichen und diese diskutieren zu lassen. Wir freuen uns über Gastbeiträge zu allen Themen an: redaktion@wuerzburgerleben.de.

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