Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Neues Parkhaus des Uniklinikums Würzburg eröffnet

524 Stellplätze auf vier Ebenen

In dieser Woche wurde das neue Parkhaus des Uniklinikums Würzburg oberhalb des Doppelzentrums für Operative und Innere Medizin in Betrieb genommen. Auf vier Ebenen stellt das Gebäude 524 Stellplätze zur Verfügung.

Der ambitionierte Zeitplan wurde, laut Pressemitteilung der Universität Würzburg, exakt eingehalten: Seit dem Beginn der Tiefbauarbeiten im März dieses Jahres entstand auf dem Gelände des Besucherparkplatzes A/B in unmittelbarer Nähe des Doppelzentrums für Operative und Innere Medizin (ZIM/ZOM) des Uniklinikums Würzburg (UKW) in nur neun Monaten Gesamtbauzeit ein Parkhaus mit 524 Stellplätzen. Dipl.-Ing. Jürgen Herdt vom auf kommunalen und gewerblichen Hochbau spezialisierten Bauunternehmen Goldbeck übergab am 16. Dezember dieses Jahres der Klinikumsleitung in einem Festakt offiziell das vierstöckige Gebäude.

Großzügig und komfortabel, hell und sicher

Rund 4,9 Millionen Euro aus Eigenmitteln investierte das UKW in das moderne Bauwerk aus Stahl, Beton und Aluminium. Zwei komfortable Einfahrten sowie breite Rampen zwischen den Parkebenen sorgen für einen zügigen und sicheren Verkehrsfluss. Ein innovatives, speziell für Parkhäuser entwickeltes LED-System leuchtet die Stellplätze und Verkehrswege gleichmäßig und blendfrei aus. Die ankommenden Patienten, Besucher sowie Klinikumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter werden von einem Parkleitsystem zu den noch freien Plätzen geführt. Für größtmögliche Sicherheit auch nach dem Aussteigen leiten farblich gekennzeichnete Gehwege, drei großzügige Treppenhäuser und ein Aufzug aus dem Gebäude und später zurück zum Fahrzeug.

Entlastung für Patienten, Mitarbeiter und Nachbarn

Anlass für das Projekt war die seit Jahren angespannte Parksituation rund um die Kliniken des UKW an der Josef-Schneider- und der Oberdürrbacher Straße. Anja Simon, die Kaufmännische Direktorin des UKW, nannte bei der Einweihungsfeier die drei wesentlichen Interessengruppen, die vom Neubau und seinen Effekten profitieren sollen: „Mit dem Parkhaus hoffen wir, die Zufriedenheit der Klinikumsbeschäftigten genauso zu erhöhen, wie die der Patienten und der bislang vom Parkplatzsuchverkehr erheblich belasteten Anwohner.“

Trotz Parkhaus: Straßenbahn muss Situation entschärfen

Auch wenn das Parkhaus ein wesentlicher Baustein im Parkplatzmanagement des Klinikums ist, sind laut der Kaufmännischen Direktorin mit dessen Eröffnung allerdings längst nicht alle Probleme vom Tisch. Wolfgang Roth, der Leiter des Geschäftsbereichs Wirtschaft und Versorgung des Klinikums, präzisierte die Gründe für ein Fortbestehen der Parkraumnot trotz der mildernden Effekte des Parkhauses: „Zum einen werden durch geplante große Baumaßnahmen, wie zum Beispiel den Neubau der Kopfkliniken, in naher Zukunft weitere Stellplätze zumindest übergangsweise entfallen. Zum anderen wird sich das Verkehrsaufkommen rund um das Klinikum aufgrund der steigenden Individualmobilität von Personal und Patienten weiter erhöhen.“ Nur ein leistungsfähiger, attraktiver Öffentlicher Personennahverkehr werde zur Verkehrsberuhigung einen wesentlichen Beitrag leisten können, schreibt die Universität Würzburg in einer Pressemitteilung.

Wolfgang Roth: „Deshalb hoffe ich, dass die Planungen zur Verlängerung der Straßenbahntrasse der Linien 1 und 5 zur Oberdürrbacher Straße noch im Jahr 2016 in einen Baufreigabebeschluss des Würzburger Stadtrats münden. Unser neues Parkhaus kann nur eine notwendige und sinnvolle Ergänzung zu diesem Vorhaben der Stadt Würzburg sein.“

Fakten und Zahlen zum neuen Parkhaus

  • Stellplätze: 524
  • Grundfläche: 100 m x 40 m
  • Gesamtbauzeit: 9 Monate, davon 3 Monate Tief- und 6 Monate Hochbau
  • Baukosten: ca. 4,9 Millionen Euro
  • Verbauter Stahl: 400 Tonnen
  • Verbauter Beton (als Fertigteile): 1.500 m3

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung Universität Würzburg. 

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