Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Professioneller Ladendieb im ICE festgenommen

Präparierte Einkaufstüte

WÜRZBURG. Zivilfahnder der Bundespolizei haben gestern (15. Dezember) in einem Intercityexpress (ICE) einen mutmaßlichen Ladendieb festgenommen. Neben einer präparierten Einkaufstüte, welche die Auslösung von Alarmanalgen der Warenhäuser verhindert, führte der 36-Jährige Diebesgut mit sich. Dieses hatte er nach derzeitigem Ermittlungsstand kurz zuvor in Nürnberg gestohlen.

Zivilfahnder der Bundespolizeiinspektion Würzburg kontrollierten gestern Mittag in einem von Nürnberg nach Würzburg fahrenden ICE einen 36-jährigen Reisenden. Der anfängliche Verdacht der Beamten bestätigte sich, als sie das mitgeführte Reisegepäck des Mannes genauer in Augenschein nahmen. Neben zwei noch original verpackten elektronischen Geräten führte er nämlich eine für Ladendiebe typisch präparierte Einkaufstüte mit sich. Diese verhindert, dass beim Verlassen des Geschäftes mit Diebesgut der Alarm ausgelöst wird.

Diverse Widersprüche

Die Bundespolizisten nahmen den mutmaßlichen Dieb noch im Zug vorläufig fest. Angekommen in Würzburg wurde der Mann im Beisein eines Dolmetschers vernommen. Dabei beharrte der Tatverdächtige darauf die Artikel in Nürnberg gekauft zu haben. Da er sich jedoch in diverse Widersprüche verstickte, erscheint diese Aussage wenig glaubhaft.

Den polizeilich bereits in Erscheinung getretenen 36-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen schweren Diebstahls sowie wegen des Erschleichens von Leistungen. Zu allem Überfluss war er nämlich für seine Zugfahrt nicht im Besitz eines gültigen Fahrscheins.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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