Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Oh du frühlingshafte Weihnachtszeit!

Grün ist das neue Weiß

Zweistellige Plusgrade, Sonnenschein und dazu ein heißer Glühwein – das klingt nicht nur komisch, das fühlt sich für die meisten von uns auch so an. Bei rund 10 Grad und Sonnenschein konnten die Würzburger heute über den Weihnachtsmarkt schlendern. Die milden Temperaturen halten zwar die Heizkosten in diesem Jahr gering, lassen die Chancen auf weiße Weihnachten aber zugleich gegen Null sinken.

Für Meteorologen ist es die an diesen Tagen am häufigsten gestellte Frage: gibt es weiße Weihnachten oder feiern wir „im Grünen“? Die Chancen auf eine verschneite Weihnacht stehen laut einer Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes (dwd) eher schlecht – zumindest statistisch gesehen. Auch in diesem Jahr sieht eher nach einer frühlingshaft–fröhlichen Weihnacht aus.

Trendprognose für Weihnachten

Auch in der Nacht sollen die Temperaturen in dieser Woche laut Angaben des dwd nicht unter 3 – 4 Grad sinken und bis zum späten Donnerstag sogar bis zu 12 Grad erreichen – Handschuhe und Mützen können also getrost wieder eingewintert werden. Denn auch die Trendprognose des dwd für die nächste Woche in Süddeutschland sieht nicht viel winterlicher aus:

„Trendprognose für Deutschland, von Dienstag, 22.12.2015 bis Donnerstag, 24.12.2015, Weiterhin nach Norden hin unbeständig und an den Küsten starker bis stürmischer Wind. Nach Süden oft bedeckt aber meist trocken, an den Alpen auch Sonne. Weiterhin mild oder sehr mild und nachts abgesehen vom Alpenrand frostfrei.“

„Zu Großmutters Zeiten“

Wenigstens lässt sich die Aussage, dass es früher „zu Großmutters Zeiten“ viel öfter weiße Weihnachten gegeben hat, entkräften. Die Häufigkeiten haben sich bis heute nicht signifikant verändert. Weiße Weihnachten bleiben einfach länger im Gedächtnis, so der dwd in einer Pressemitteilung. Eine Übersichtskarte zeigt die Wahrscheinlichkeit für eine schneebedeckte Landschaft über das gesamte Weihnachtsfest (24. – 26. Dezember) auf Grundlage der Jahre 1951 bis 2008.

So gibt es beispielsweise im Flachland und in den Flussniederungen im Westen und Südwesten sowie im nordwestdeutschen Tiefland nur in 10 % der Fälle eine geschlossene Schneedecke über Weihnachten. Nach Norden und Nordosten zu liegt die Wahrscheinlichkeit meist auch nur zwischen 15 und 25 %. In den Mittelgebirgen sieht die Situation aus Sicht der Schneefans etwas rosiger aus, die Wahrscheinlichkeiten für durchweg verschneite Weihnachten liegt dort vielfach zwischen 30 bis 50 %. In den Kammlagen der Mittelgebirge sowie in den Alpen (ab etwa 800 bis 1000 Meter Höhe) verläuft statistisch gesehen das Gros der Feiertage weiß.

Somit ist die Wahrscheinlichkeit auf eine weiße Weihnacht statistisch gesehen nicht allzu hoch. Sollte es kein kaltluftiges Überraschungswunder mehr geben, bleiben die Tannen wohl auch in diesem Jahr grün.

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