Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

40 Jahre im Dienst des Brandschutzes

Ehrenabend der Freiwilligen Feuerwehr

Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake nutzte einen Empfang im Wenzelsaal des Würzburger Rathauses um sich bei den über 300 ehrenamtlichen Einsatzkräften zu bedanken, welche die Würzburger Berufsfeuerwehr bei ihren Einsätzen im Jahr 2015 unterstützten. Dieser verlässliche Dienst der Sicherheitskräfte sei beruhigend in beunruhigenden Zeiten, sagte sie mit Blick auf die jüngsten Ereignisse in Paris oder Mali.

Schlagkräftige Truppe

Herausgehoben wurden beim Ehrenabend für die sechs Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet drei langjährige Mitglieder der „schlagkräftigen Truppe“. Die Feuerwehrmänner Jürgen Moritz, Bernhard Würth und Herbert Plendl leisten bereits seit 40 Jahren treue Dienste und erhielten für diesen unermüdlichen Einsatz nun eine Ehrung des bayerischen Innenministers. Beim Anstecken des Staatlichen Ehrenzeichens in Gold und somit beim „Aufpeppen der Uniformen“ halfen Stadtbrandrat Klaus-Dieter Schulz, Branddirektor Harald Rehmann und „Feuerwehrreferent“ Wolfgang Kleiner.

Brandmeister Bernhard Würth sei im Löschzug Heidingsfeld und im 2001 aufgestellten Tagesalarmzug seit vielen Jahren eine zuverlässige Einsatzkraft. Sein Wissen aus erfolgreichen Lehrgängen habe er als Gruppenführer wiederum in zahlreichen Aus- und Fortbildungen weitergegeben. Auch sei er stets bereit, kurzfristige Termine zu übernehmen, würdigte die Bürgermeisterin Würths Pflichtbewusstsein.

Auch auf Jürgen Moritz treffe zu, dass er in einer Zeit zur Feuerwehr stieß, als zum einen die Personaldecke dünn war und gleichzeitig neue Herausforderungen bewältigt werden mussten. Jürgen Moritz übernahm entsprechend Verantwortung und absolvierte technische Fachlehrgänge, die ihn schließlich als Loschzugführer qualifizierten. Laut Schäfer-Blake war er sich aber auch für die ungeliebten Arbeiten im Hintergrund nie zu schade und kümmert sich beispielsweise um Bodenbeschichtungen oder Fensterreinigungen im Feuerwehrhaus.

Hubert Plendl gehört ebenfalls seit 1975 zur Feuerwehrfamilie. Auch er investierte viel in die eigene Ausbildung und kümmerte sich wiederum ins Besondere um die Aus- und Fortbildung der Fahrzeugmaschinisten. Besondere Erwähnung fanden seine Fähigkeiten bei der Wasserförderung. Der Geograph und Hauptbrandmeister überbrückte bei einigen Einsätzen auch lange Löschwasser-Wegstrecken und half so Brände in den Griff zu bekommen.

In den kurzen Würdigungen auch bei den weiteren Ehrungen dieses Abends wurde offensichtlich, erfolgreiche Feuerwehrarbeit braucht laut dem Leiter der Berufsfeuerwehr Rehmann neben dem Engagement der Freiwilligen auch eine gute technische Ausstattung und eine fundierte Ausbildung. Insofern lobten alle Redner auch den jüngsten Stadtratsbeschluss, der die Standortfragen der Würzburger Feuerwehren klärte und Investitionen in Höhe von rund 23 Millionen Euro auf den Weg brachte.

Auch in den nun anstehenden Haushaltsberatungen würde die Ausstattung der Feuerwehr wieder auf dem Tableau stehen und man könne sich laut Referent Kleiner generell auf viele Unterstützer im Stadtrat verlassen, wofür er sich stellvertretend bei Stadtrat Rainer Schott bedankte, der dem Empfang im Wenzelsaal beiwohnte.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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