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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Versicherungen für Studenten: Was ist wichtig?

Wie versichere ich mich richtig?

Mit dem Studium beginnt ein neuer, wichtiger Lebensabschnitt für alle Neulinge der Universitäten oder Hochschulen. Laut Angaben des BR haben im aktuellen Wintersemester 2015/2016 rund 70.000 Studenten in Bayern ein Studium aufgenommen. Auch die Uni Würzburg freut sich über neue Rekordzahlen: Rund 28.000 Studis, davon über 4.000 Erstis starteten zum Wintersemester. Eine der vielen Herausforderungen zu Beginn des Studiums ist dabei für viele Studierende die Frage: Wie versichere ich mich richtig und welche Versicherungen sind als Student vonnöten? Denn, wer studiert, ist versicherungspflichtig.

Zwei wichtige Versicherungen

Laut Angaben des BR gibt es lediglich zwei Versicherungen, die für Studenten notwendig sind: Zum einen die Krankenversicherung und zum anderen die private Haftpflichtversicherung. Die Kranken- und Pflegeversicherung ist verpflichtend und muss von jedem Studenten bei der Einschreibung nachgewiesen werden, so der BR. Bis zum 25. Geburtstag können Studierende – unabhängig davon, ob sie noch zuhause wohnen oder bereits ausgezogen sind – beitragsfrei über die Eltern versichert bleiben. Ab 2016 gilt hierbei eine wichtige Regelung: Das Einkommen eines Studenten darf monatlich nicht über 415 Euro liegen, so berichtet der BR – Bafög ausgenommen.

Wer bis zum Studium über seine Familie privat versichert gewesen ist, kann dies auch während des Studiums bleiben. Mit Beginn des Studiums wird man zwar erstmal pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung, kann sich aber anschließend wieder davon befreien lassen, so der BR. Eine solche Befreiung schließt allerdings einen Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenkasse während des Studiums aus.

Empfehlenswert: Privathaftpflichtversicherung

Eine weitere wichtige Versicherung für alle Studenten stellt laut Angaben des BR die Privathaftpflichtversicherung dar. Sie ist im Vergleich zur Krankenversicherung zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, allerdings sehr empfehlenswert. Denn diese Versicherung springt laut Informationen des BR dann ein, wenn man anderen Personen Schaden zugefügt hat, wie beispielsweise bei einem Unfall. Besonders empfehlenswert ist die Privathaftpflichtversicherung, da die bei einem Unfall entstehenden Kosten unbegrenzt in die Höhe gehen können. Sollten die Eltern haftpflichtversichert sein, gilt dies in der Regel für alle volljährigen Kinder bis zum Ende der ersten Ausbildung, so der BR.

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Risikoabsicherung durch Berufsunfähigkeitsversicherung

Auch die Berufsunfähigkeitsversicherung stellt laut des BR eine wichtige Risikoabsicherung dar. Wenn man als Student aufgrund von Krankheit oder Unfall invalide oder während des Arbeitslebens berufsunfähig werden sollte, springt diese Versicherung ein und zahlt Rente. In manchen Berufen rentiert sich die Berufsunfähigkeitsversicherung besonders. Wer eine Lehrtätigkeit anstrebt, kann als Student laut Angaben des BR einen deutlich günstigeren Versicherungsschutz erhalten als im späteren Berufsleben. Aufgrund der hohen psychischen Anforderungen gilt der Lehrerberuf generell als risikoreicher als andere Berufe.

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