Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Suizidversuch in Polizeizelle: 35-Jähriger unverletzt

In Bezirkskrankenhaus eingewiesen

WÜRZBURG / ZELLERAU. Am Mittwochabend hat ein 35-Jähriger versucht, sich in einer Arrestzelle der Würzburger Polizei selbst zu strangulieren. Eine Beamtin war auf die Situation aufmerksam geworden und schritt rechtzeitig ein. Unverletzt wurde der alkoholisierte Mann in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen.

Gegen 18:30 Uhr hatte die Polizeibeamtin eine Zellenkontrolle im Dienstgebäude in der Weißenburgstraße durchgeführt. Hierbei erkannte sie einen 35-Jährigen in einer Zelle, der gerade im Begriff war, sich mit einer Decke selbst zu strangulieren. Die Beamtin schritt mit hinzugerufenen Kollegen rechtzeitig ein und der Mann blieb unverletzt.

Der 35-Jährige befand sich in Gewahrsam der Polizei, nachdem ein Zeuge gegen 17:00 Uhr an einer Würzburger Bushaltestelle auf ihn aufmerksam geworden war. Bei einer Überprüfung stellten die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt vor Ort fest, dass der Mann stark alkoholisiert war. Daraufhin wurde er zur Polizeidienststelle gebracht.

Nachdem ein Arzt die Haftfähigkeit überprüft hatte und auch der Ermittlungsrichter den Gewahrsam bestätigt hatte, wurde er zur Ausnüchterung in die Arrestzelle gebracht. Nach dem Vorfall wurde er in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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