Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Winterliche Straßenverhältnisse führen zu Unfall

60.000 Euro Schaden

MARTINSHEIM, LKR. KITZINGEN. Am Samstagmorgen ist ein Pkw auf der A7  zwischen den Anschlussstellen Marktbreit und Gollhofen, bei regem Schneetreiben ins Schleudern geraten und verunfallt.

Bis zur Bergung des Fahrzeuges war die Autobahn in Fahrtrichtung Ulm für eineinhalb Stunden gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 60.000 Euro.

Fahrzeug horizontal und vertikal gedreht

Gegen 09:20 Uhr befuhr ein 54-Jähriger Mann aus Lüdenscheid die A7 in Richtung Ulm. Zur Unfallzeit war die Fahrbahn zugeschneit, die Sichtverhältnisse waren aufgrund Schneefalls eingeschränkt.

Aus zunächst ungeklärter Ursache geriet der Fahrer eines BMW ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, drehte sich dabei mehrfach horizontal und vertikal. Letztlich kam das Fahrzeug wieder zurück auf die Fahrbahn und blieb auf dem linken Fahrstreifen liegen.

Alle Insassen unfallbedingt verletzt

Alle drei Insassen wurden unfallbedingt verletzt. Aufgrund der schwere des Unfalls gingen bei der Polizei Meldungen ein, dass alle Insassen nicht ansprechbar und eingeklemmt seien.

Dies machte den Einsatz eines Rettungshubschraubers unabdinglich, für den zur Landung die Fahrbahn komplett gesperrt werden musste, nachdem zunächst davon ausgegangen werden musste, dass für alle Insassen Lebensgefahr bestehen würde. Ebenso wurde zur Rettung der Personen die Feuerwehr aus Marktbreit alarmiert.

Zeugen: Fahrzeug zu schnell unterwegs

Noch an der Unfallstelle fanden sich Zeugen, die erklärten, dass der BMW ihrer Einschätzung nach, mit einer für diese Witterung viel zu hohen Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei.

Letztlich waren alle Personen nicht so schwer verletzt wie zunächst angenommen. Lebensgefahr bestand nicht.

Gegen 11:15 Uhr konnte die Fahrbahn wieder komplett frei gegeben werden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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