Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Benimmregeln: Weihnachtsfeier ohne Peinlichkeiten

Fettnäpfchen-Gefahr auf Weihnachtsfeiern

Weihnachten ist für Viele die schönste Zeit im Jahr. Weihnachtsmärkte, Glühwein, viele Feiertage und Familientreffen helfen beim Entspannen und helfen den stressigen Arbeitsalltag für kurze Zeit zu vergessen. Dennoch finden in diesem Zeitraum auch Weihnachtsfeiern statt, die nicht unbedingt zum Entspannen einladen. Eine Weihnachtsfeier mit Kollegen und Vorgesetzten klingt spaßig, steigert aber die Gefahr in Fettnäpfchen zu treten.

Abend ohne Peinlichkeiten überstehen

Die Karriereberaterin Carolin Lüdemann verrät dem Online-Medienblatt Meedia.de wie der Abend ohne Peinlichkeiten überstanden wird. Mit ihren acht Benimm-Regeln sollte einer angenehmen Weihnachtsfeier nichts mehr im Wege stehen.

1. Teilnahme

Laut Carolin Lüdemann ist die Teilnahme an der Weihnachtsfeier wichtig. Jedoch gilt dies nicht, wenn sie zu Arbeitszeiten stattfindet. Wer also am Tag der Weihnachtsfeier Schicht hat, sollte diese auf keinen Fall vernachlässigen. Für die restlichen Arbeitnehmer gilt: Wer ohne nachvollziehbaren Grund nicht an den Feierlichkeiten teilnimmt, erwecke den Eindruck, kein Interesse an der Zusammenkunft mit den Kollegen zu haben. Laut Lüdemann könne man sich so selbst zum Außenseiter machen, schreibt Meedia.de.

2. Dresscode

Auch wenn kein offizieller Dresscode besteht, sollte das Outfit an den Veranstaltungsort angepasst werden. Lüdemann empfiehlt dabei nicht von der Devise des Joballtags abzuweichen. Mehr Stoff bedeute mehr Autorität, daher sollten die gewagteren Outfits lieber nicht den Kleiderschrank verlassen.

3. Smalltalk mit dem Chef

Die Weihnachtsfeier biete eine gute Gelegenheit sich ungezwungen mit dem Chef zu unterhalten. Smalltalk werde dabei vorausgesetzt. Lüdemann rät daher, das Gespräch mit dem Chef aktiv zu suchen und Themen, wie die Weihnachtsfeier selbst, oder gute Neuigkeiten aus der Firma anzuschneiden. Dies sei, laut Lüdemann, ein Gebot der Höflichkeit. Zusätzlich sollte die Weihnachtsfeier dazu genutzt werden auf neue Gesichter zuzugehen, anstatt sich mit dem Altbekannten abzugeben, schreibt Meedia.de.

4. Alkohol

Während einer Weihnachtsfeier fließt meist Alkohol. Dieser sollte aber unbedingt in Maßen genossen werden. Obwohl solch eine Feier der Entspannung und dem Kennenlernen dienen soll, sollte der Alkohol nicht übermäßig zur Entspannung beitragen. Betrunken sein könne dem Ruf erhebliche Schäden zufügen und sorge für peinliche Ausrutscher. Außerdem erwecke es den Eindruck von Fahrlässigkeit, erklärt Lüdemann.

5. Flirten

Wer glaubt, die Weihnachtsfeier sei der perfekte Anlass einen Versuch beim Büro-Schwarm zu wagen, der hat sich gewaltig geschnitten. Denn Flirten während der Feierlichkeiten sorge nur für Gerüchte. Die Blicke der Kollegen verfolgen die Geschehnisse aufmerksam und werden diese am nächsten Tag in großer Runde kommentieren, argumentiert Lüdemann. Wer aber von einem unerwünschten Schwarm bedrängt wird, könne sich Unterstützung von einer neutralen Dritten Person suchen, indem diese unverbindlich ins Gespräch eingebunden wird.

6. Zu kurzer oder langer Auftritt

Oft wird eine solche Veranstaltung mit dem Gedanken besucht, nur kurz gesehen zu werden und sich dann gleich wieder unauffällig zu entfernen. Dieser Gedanke sollte lieber gleich wieder vergessen werden. Laut Lüdemann gehöre es sich nicht, die Feier vor dem Vorgesetzten zu verlassen und gleichzeitig solle man auch nicht als Letzter die Party verlassen, schließlich finde am nächsten Tag meist ein offizieller Arbeitstag statt, so Meedia.de

7. Siezen und Duzen

Während der Feierlichkeiten können Hierarchien leicht in Vergessenheit geraten. Daher sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass Ranghöhere weiterhin gesiezt werden. Sollte ein Vorgesetzter das „Du“ anbieten, könne dieser am nächsten Arbeitstag dieses Angebot wieder zurückziehen. Daher sollte bis zum nächsten „Du“ die direkte Anrede vermieden werden, empfiehlt Lüdemann.

8. Privatsphäre der Kollegen

Sicherlich werden auf einer Feier Bilder gemacht, die in sozialen Netzwerken hochgeladen werden. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn die Privatsphäre von Kollegen könnte verletzt werden. Es sollte nicht vergessen werden, dass es sich um eine betriebliche Feier handelt. Daher müsse bedacht werden, ob das Bild oder Video dem Unternehmen schaden könne. Außerdem sollte sichergestellt werden, dass alle Kollegen damit einverstanden sind, dass ein Bild im Internet hochgeladen wird.

Jobs in und um Würzburg

Auf unserer Jobplattform WüJobber findet Ihr immer aktuelle Stellen zu verschiedenen Kategorien. Egal ob Minijob, Teil- oder Vollzeitstelle, Jobsuchende halten wir hier auf dem Laufenden.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT