Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Alternativer Urlaub: Glamping, Couchsurfing und Formen des Aktivurlaubs

Neuer Trend: Glamping

Es gibt einen neuen Urlaubstrend. „Glamping“ nennt sich dieser und soll als neue Worterschöpfung die Assoziation zu glamourösem Camping, also der Camping-Luxuvariante, ermöglichen. Und diese Angebote beschränken sich längst nicht mehr auf luxuriöse Reisemobile, die mit Ledersesseln und Holzfußboden ausgestattet sind, sondern auch die Zurück-zur-Natur-Baumhaus-Variante gibt es mittlerweile schon mit Whirlpool und Mini-Bar. Doch auch die Unterkünfte werden kreativer, gibt es doch die Ferienhäuser mittlerweile mit Dachterrasse, Swimmingpool oder sogar im Stil eines Zirkuswagens. Damit trägt der Trend dem Wunsch nach einem kreativen Urlaub Rechnung.

Couchsurfing und Social Travelling

Die gängigen Unterkunftsoptionen (Hotel, Ferienwohnung, Wohnwagen) haben Konkurrenz bekommen – und zwar aus dem privaten Sektor. Besonders die persönliche Atmosphäre in Privatwohnungen lockt zunehmend häufiger Menschen an, die nicht in der Anonymität eines lieblos eingerichteten Zimmers verweilen möchten, sondern die den privaten Räumlichkeiten anderer den Vorzug geben.

  • Der Vorteil von Social Travelling: Lokales Flair und persönliche Atmosphäre.
  • Der Nachteil von Social Travelling: Keine festgeschriebenen Standards, Inflexibilität bei der Übergabe der Wohnung.

Das Social Travelling ist die große Schwester des Couchsurfings, denn während beim Social Travelling in der Regel auf einer Online-Plattform die Wohnung vorgestellt wird, inklusive Bildern und unter Veröffentlichung der dort geltenden Spielregeln (Raucher/Nichtraucher, Reinigung, …), ist Couchsurfing kostenlos und in jedem Fall abenteuerlicher. Einige sehen darin das lebendige Social Network, denn Erlebnisse können in der Fremde geteilt werden und nie war es einfacher, eine fremde Kultur und vielleicht auch noch die Sprache kennenzulernen.
Die Luxus-Variante ist im Bereich der Privatunterkünfte der Haustausch. Dabei tauschen online gematchte Familien ihr Heim mit einer zweiten Familie und haben so die Möglichkeit, vergleichsweise günstig in einem fremden Land zu wohnen. Allerdings braucht es einiges an Vorbereitung, um das Haus für den Einzug der Tauschfamilie zu rüsten, schließlich müssen Erläuterungen geschrieben werden, damit jeder im Haus der anderen auch zurechtkommt. Sicherheitshinweise und Spielregeln zum Urlaub in Privatunterkünften sind hier zusammengestellt.

Aktivurlaub

Diejenigen, die bei der Buchung ihres Urlaubs darauf achten, dass im All-inclusive-Hotel möglichst viel Aerobic-, Spinning- oder Zumba-Kurse angeboten werden, sind die eine Spezies der Aktivurlauber, die jedoch ein gehöriges Maß an Motivation und Engagement mitbringen müssen, um sich von der Poolbar zu erheben und sich sportlich zu betätigen. Oft werden sie von denjenigen nur müde belächelt, die einen wahren Aktivurlaub buchen, beispielsweise zum Biken gehen und dabei von Tourstop zu Tourstop tingeln.

Wie der Aktivurlaub dann genau aussieht, ist natürlich auch von den Urlaubern abhängig: Während eine Familie mit Radler-Regionen in Österreich, Italien und Deutschland gut beraten ist, können Singles, Paare oder eine befreundete Gruppe auch den wahren Abenteuerurlaub fern ab von der Zivilisation wagen. Geografisch betrachtet sind dem Bikerfreund dabei keine Grenzen gesetzt, da es mittlerweile Anbieter gibt, die in vielen Ländern Biketouren anbieten. So können Bikerfans den Zockerfreunden in Las Vegas zuwinken, während sie sich auf ihre Utah-Tour begeben. Auch die atemberaubende kanadische Naturlandschaft kann zum Thema eines Bike-Urlaubs werden. Grundsätzlich ist es hier ein wenig wie mit der Suche der Unterkunft – es gibt die professionelle und die abenteuerliche Variante:

  • Wer auf Nummer sicher gehen möchte, abends eine Dusche und ein gemütliches Bett vorfinden will, der muss sich für eine vorgebuchte Reise entscheiden, bei der die Unterkünfte die Reiseroute vorgeben.
  • Mehr Flexibilität haben diejenigen, die sich auf eine Tour mit einem Privatführer machen. Oft wird in Zelten übernachtet oder bei Privatpersonen, die nahe der Route wohnen. Die Variante bedeutet aber auch, auf ein gewisses Maß an Luxus zu verzichten.

Für eine bestmögliche Vorbereitung auf diesen körperlich anstrengenden Urlaub empfiehlt sich ein Blick in ein Fachmagazin, in dem auf das passende Outfit und das benötigte Equipment ebenso hingewiesen wird wie auf die eine oder andere Anekdote zum Biken.

Urlaubsreisen nach Würzburg – die bayerische Stadt ist ein beliebtes Ziel

Folgt man der Argumentation der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), profitiert Würzburg am ehesten vom PKW-Tourismus. PKW-Touristen nutzen die Mobilität und Flexibilität, die eine Stadt wie Würzburg ihnen bietet, regelmäßig für einen überschaubaren Kurztrip, der sie selbst die Attraktivität des Ortes erleben lässt und auch das dort ansässige Gewerbe profitieren lässt. Auch veröffentlicht der DZT zu den Daten zum Tourismusindex ein paar Tipps, wie die Ferienzeit auch verkehrstechnisch entwirrt werden kann: Ziel sollte es sein, die 94 möglichen Ferientage besser auszuschöpfen. Aktuell würden nur 78 genutzt.

Und was können Touristen in Würzburg erleben? Freunde der Kultur finden in der bunten Eventszene Würzburgs sicherlich die passende Veranstaltung und Freunde der Geschichte werden die Marienkapelle in Würzburg besuchen. Junge Verliebte können ihren Liebesschwur mithilfe eines Liebesschlosses am Mainufer besiegeln oder nach Herzenslust Shoppen gehen.

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit einem unserer Partner.

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