Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Neue Professoren: Empfang im Weinkeller der Residenz

Uni-Präsident empfängt Neuzugang

Nicht im Hörsaal, nicht im Labor und nicht in der Bibliothek: Uni-Präsident Alfred Forchel hat am 18. November die neu an die Julius-Maximilians-Universität Würzburg berufenen Professorinnen und Professoren im Weinkeller der Residenz empfangen. Die Würzburger Fürstbischöfe bezahlten ihre Hofbeamten auch mit reichlich Wein: Jeder bekam einige Liter täglich. Das und mehr erfuhren die neu berufenen Professorinnen und Professoren durch Matthias Krönert, der für den Staatlichen Hofkeller beim Empfang durch die altehrwürdigen Gemäuer unter der Residenz führte.

Früher: Wein als Zahlungsmittel

Krönert begann seine Ausführungen bei den drei „Beamtenweinfässern“, die im Jahr 1784 gebaut wurden. In ihnen lagerte der Wein, mit denen die Fürstbischöfe ihre Hofbeamten entlohnten – also auch die Professoren an der Universität. Zwischen vier bis sechs Liter kamen so zusammen. Der Wein wurde jedoch nicht nur getrunken. Er diente zu einem großen Teil als Tauschmittel auf dem Markt.

Fächerübergreifender Austausch

Begleitet von weiteren geschichtlichen Anekdoten ging es weiter durch die mit Kerzen beleuchteten Gänge des fast 4.560 Quadratmeter großen Kellers. Ziel: der Rotweinkeller. Dort war für die Gäste der Tisch gedeckt und Krönert stellte im Lauf des Abends verschiedene Weine vor, die es zum Essen gab. Hier richtete auch Präsident Alfred Forchel sein Wort an die neuen Kollegen, nachdem zuvor bereits Bürgermeister Adolf Bauer und Uni-Kanzler Uwe Klug alle Anwesenden begrüßt hatten.

An den Tischen wurde fächerübergreifend geplaudert. Genau das ist ein Zweck des Treffens: „Sie sollen sich untereinander austauschen“, sagte Forchel in seiner Ansprache. Sein besonderer Dank ging an Nina Liewald vom Welcome Center der Universität, die den seit 2011 etablierten Empfang in diesem Jahr organisierte.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Universität Würzburg. 

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