Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Feuer vor Burschenschaft: Linksextreme bekennen sich erneut

Papiertonne angezündet

WÜRZBURG. Nachdem Unbekannte in der Nacht zum Montag, mittels eines bengalischen Feuers versucht hatten die Papiertonne einer Burschenschaft im Frauenland in Brand zu setzen, ist ein „Bekennerschreiben“ auf einem von Linksextremisten verstärkt genutzten Internetportal veröffentlicht worden.

Der Verfasser, der sich „Antirassist*innen“ nennt, kündigt weitere „Besuche“ an.

Hier das Schreiben:

„Besuch bei Burschenschaft“

In dieser Nacht wurde der Burschenschaft Teutonia Prag zu Würzburg ein Besuch abgestattet. Dabei wurde eine Mülltonne nahe der Garage positioniert und mittels eines Bengalos angezündet. Zudem wurde der Eingangsbereich mit Farbe verschönert und die Bewohner des Verbindungshauses als das markiert was sie sind: Auf dem Vorplatz liest man nun „RASSISTEN“.

Burschenschaften sind konsequent zu bekämpfen, vor allem wenn von solchen Strukturen angesichts der momentan vorherrschenden rassistischen Grundstimmung geistige Brandstiftung ausgeht.

Die Burschenschaft Teutonia Prag zu Würzburg zeichnet sich im Speziellen dadurch aus, dass sie in Vergangenheit des Öfteren als Ordner bei dem Pegida-Ableger in Würzburg (WÜGIDA)in Erscheinung getreten ist und einige von ihnen aktiv an der Organisation von WÜGIDA mitwirk(t)en. 
Mitglieder der Burschenschaft sind darüber hinaus in der „Identitären Bewegung“, von welcher vor circa einer Woche massiv Sticker in der Stadt verklebt wurden. Was für nationalistische Hetzer*innen die „Identitären“ darstellen, muss an dieser Stelle wohl nicht weiter erläutert werden.

Das Verbindungshaus in der Lortzingstraße freut sich deshalb auch weiterhin über Besuche.

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