Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Zwischenbilanz zu Grenzkontrollen

Über 400 Schleuser überführt

Seit dem 13. September 2015 hatte die Bundespolizei auf Grundlage des Schengener Grenzkodexes wieder begonnen, Kontrollen an den Binnengrenzen durchzuführen.

Ziel der Maßnahmen war bzw. ist es noch immer, die unkontrollierbare und nicht mehr steuerbare Einreise von pass- und visumspflichtigen Drittstaatsangehörigen zu begrenzen. Die Bundespolizei wird dazu auch weiterhin intensive Kontrollmaßnahmen durchführen.

Über 824.000 Personen überprüft

Seit der Wiedereinführung temporärer Grenzkontrollen vor knapp acht Wochen, hat die Bundespolizei an der deutsch-österreichischen Grenze 824.000 Personen überprüft und dabei unter anderem 183 offene Haftbefehle vollstreckt.

Zudem stellten Bundespolizisten bei Grenzkontrollen zwischen dem 13. September 2015 und dem 17. November 2015 allein im Freistaat Bayern 350.925 Migranten fest, überführten 411 Schleuser und nahmen 10 in U-Haft bzw. 8 in Sicherungshaft.

Ein weiteres Ergebnis der gegenwärtigen Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze ist die Feststellung von 22 Verstößen gegen das Waffengesetz sowie von 26 Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Täglich rund 1.000 Beamte im Einsatz

Täglich unterstützen im Schnitt 1.000 Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet die für das Bundesland Bayern zuständige Bundespolizeidirektion München.

Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, äußert sich in diesem Zusammenhang wie folgt:

„Die bisherigen Ergebnisse der Grenzkontrollen belegen die gesamtstaatliche Ordnungsfunktion der Bundespolizei – auch über den Freistaat Bayern hinaus. Nicht zuletzt deshalb haben wir die Bundespolizei vor Ort aktuell noch einmal um fast 100 zusätzliche Beamte verstärkt.“

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizei.

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