Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Junger Mann hantiert im Bahnhof mit Dekowaffe

Im Hauptbahnhof Würzburg mit Anscheinswaffe

WÜRZBURG. Leichtsinnig und gefährlich hat sich gestern (17. November) ein 19-Jähriger im Hauptbahnhof Würzburg verhalten und damit die Bundespolizei auf den Plan gerufen. Mitten in der Bahnhofshalle führte der Würzburger eine zum verwechseln ähnliche Anscheinswaffe mit sich.

Während der feierabendlichen Hauptverkehrszeit informierten gestern Abend zwei Reisende eine Streife der Bundespolizei darüber, dass in der Würzburger Bahnhofshalle ein junger Mann eine Pistole mit sich führe.

Die unverzüglich in die Halle eilenden Bundespolizisten trafen neben einem Bahnhofsbäckerei auf den Gesuchten. Dieser klärte die vorerst gefährlich wirkende Situation schnell auf und händigte den Beamten eine Soft-Air-Waffe aus. Diese sah dem Pistolentyp „HK 45“ zum verwechseln ähnlich.

Auf Nachfrage erklärte der Würzburger, dass er die Anscheinswaffe kurz zuvor in der Altstadt gekauft hätte und eigentlich wisse, dass er sie nicht in der Öffentlichkeit führen dürfe. Aus reiner Neugier habe er sie im Bahnhof, und nicht erst zu Hause, aus der Verpackung genommen. Andere Reisende zu verängstigen, sei nicht seine Intention gewesen.

In der Bundespolizeiinspektion wurde dem 19-Jährigen nochmals verdeutlicht, dass er sich und andere durch seinen leichtsinniges Verhalten schnell in erhebliche Gefahr hätte bringen können. Des Weiteren leitete die Bundespolizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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