Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Gegen Bundeswehr: Jobmesse-Plakate beschädigt

Ist die Bundeswehr ein normaler Arbeitgeber? Auch in diesem Jahr wird sie auf der Jobmesse der Uni-Würzburg „Study&Stay“ für sich als Arbeitgeber werben. Jetzt wurden auf dem Uni-Campus alle und in der Innenstadt zahlreiche Werbeplakate beschädigt, um dagegen zu protestieren.

SprecherInnenrat will Toleranz

Der SprecherInnenrat der Studierenden (SSR) äußert sich entsetzt „Wir wollen keine Gewalt – nicht gegen Sachen und erst recht nicht gegen Personen. Wir rufen daher nochmals dazu auf, friedlich zu bleiben.“ Weiter heißt es: „Die Leute, die so etwas tun, schaden damit nicht den Ausstellenden, sondern Ihren interessierten Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie der Universität Würzburg.“  Der SSR bekennt sich zum Recht der Bundeswehr, sich als Arbeitgeber zu präsentieren. Im letzten Jahr hatte es eine gewaltsame Attacke auf den Stand der Bundeswehr gegeben.

Militärkritisches Symposium

Gewalt gegen Angehörige der Bundeswehr, wie letztes Jahr auf der Jobmesse geschehen, leht der Sprecher- und Sprecherinnenrat entschieden ab. Deshalb hat er parallel zur Jobmesse ein „Militärkritischen Mittagssymposium“organisiert. Hier sollen die Kritiker zu Wort kommen und sich sachlich austauschen können. Der SprecherInnenrat schließt: „Wir rufen daher alle Kommilitoninnen und Kommilitonen auf, ihren Protest ausschließlich friedlich kundzutun und dafür das ‚Militärkritische Mittagssymposium‘ zu nutzen.

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