Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Würzburgs Menschen ganz persönlich

Social-Media-Projekt „Menschen Würzburgs“

Jeden Tag läuft man an hunderten Menschen vorbei, deren Geschichten man nicht kennt. Mit ihrer Facebook- und Twitter-Seite „Menschen Würzburgs“ wollen die vier Medienmanagement-Studentinnen Lisa Huhn, Carolin Müller, Jennifer Klar und Vanessa Frenz genau diese Geschichten ans Licht bringen. Inspiriert ist die Seite von ähnlichen Projekten aus verschiedenen Großstädten – aber hier in Würzburg hat das Ganze seinen eigenen Charme.

Dabei ist nichts gestellt: Das vierköpfige Team geht einfach raus auf die Straße und spricht die Menschen, die dort unterwegs sind, an. Es werden Fragen gestellt wie „Worauf bist du stolz?“, „Warum machst du genau diesen Beruf?“ oder „Was ist deine größte Schwäche?“. Die Antwort wird notiert, dann wird eine Momentaufnahme der Person geschossen. Ohne Maske, ohne spezielle Beleuchtung und unnatürliche Posen – aber trotzdem (oder genau deshalb) wirklich schön. Denn diese Seite will die Menschen so einfangen, wie sie sind, hier in Würzburg. 
Die Zitate, die bei solchen spontanen Interviews in der Stadt entstehen, sind authentisch und echt. Manche sind romantisch, andere traurig oder rührend, wieder andere lustig und unterhaltsam. Allen gemein ist: Sie sind nachvollziehbar und echt.

Spontane Fotos und Interviews auf der Straße

Die Fotos, die auf „Menschen Würzburgs“ zusammen mit dem Zitat der jeweiligen Person veröffentlicht werden, seien laut den vier jungen Frauen hochqualitativ. Der Gruppe an Studentinnen ist es wichtig, dass die Leute sich durch die Bilder und Zitate nie bloßgestellt fühlen, sondern sich darüber freuen können. Außerdem sollen auch die Themen, die von den Fotografierten angesprochen werden, gerne für Gesprächsstoff genutzt werden. Wenn also jemand dem „Menschen Würzburgs“-Team von seiner Krankheit erzählt, sind immer Kommentare gern gesehen, die von ähnlichen Erfahrungen berichten, und wenn jemand politische Statements macht, darf gerne diskutiert werden. Vor allem auf dem zugehörigen Twitter-Account veröffentlichen die Mädels hierzu immer wieder Fragen, die zum Antworten einladen.

Würzburg für Würzburger

Die Menschen sollen sich in der Seite wiedererkennen – weil sie die Probleme und Meinungen und Sichtweisen kennen, aber auch, weil sie das Rathaus oder die Juliuspromenade im Hintergrund erkennen, weil sie die fotografierten Personen aus der Uni kennen oder sie jeden Tag in der Straba sehen.Würzburgs Menschen in all ihren Farben und Formen, Größen und Altersstufen, mit all ihren Einstellungen, Meinungen, Erfahrungen und Wünschen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Mitwirkenden von „Menschen Würzburgs“. 

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