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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Wohnen in Würzburg: Platz 5 der teuersten Städte

Wie viel kostet eine Wohnung im Vergleich zum Einkommen

Man kann es leider kaum leugnen: Wohnen in Würzburg ist teuer und das Angebot ist nun nicht gerade groß. Nicht nur Studenten, die aufgrund ihres Studiums nach Würzburg ziehen müssen, bekommen die hohen Mietpreise zu spüren. Laut Immobilienscout24, wo Städte anhand des sogenannten Erschwinglichkeitsindex verglichen wurden, liegt Würzburg auf Platz 5 der teuersten Städte deutschlandweit. Aber natürlich ist nicht nur Wohnen in Würzburg teuer, in Großstädten und beliebten Metropolregionen werden bis zu knapp 30 Prozent des Nettohaushaltseinkommens für die Kaltmiete ausgegeben.

Laut ImmobilienScout24 wird mit dem Erschwinglichkeitsindex EIMX das regionale Verhältnis von Kaufkraft pro Haushalt und Wohnkosten untersucht. Diese Kosten sind kalte Immobilienkosten, das heißt Betriebs- und Nebenkosten sind nicht inbegriffen, erklärt Spiegel Online. Kurz gesagt: der EIMX stellt den prozentualen Anteil der kalten Wohnkosten am monatlichen Nettohaushaltseinkommens dar.

Freiburg vor München, Würzburg auf Platz 5

Den ersten Platz belegt die Stadt Freiburg im Breisgau, hier gehen 29,3 Prozent des Einkommens für Wohnkosten drauf. Direkt dahinter auf dem zweiten Platz und das nicht ganz unerwartet: München. Hier werden im Schnitt 27,1 Prozent für das Wohnen ausgegeben. Obwohl in Freiburg der Quadratmeterpreis mit 9,92 Euro doch deutlich geringer ist als in München (12,98 Euro), wurde die bayerische Landeshauptstadt von der Stadt im Breisgau überholt, da der durchschnittliche Verdienst dort geringer ist.

Der Wohnkostenanteil am Einkommen der Würzburger liegt bei 22,5 Prozent – und ist damit genauso hoch wie in Frankfurt am Main. Damit belegt Würzburg Platz 5 der Rangliste für die Städte mit den teuersten Wohnkosten. Zudem beträgt die Miete pro Quadratmeter in Würzburg laut dem Immobilien-Portal durchschnittlich 8,11 Euro und der Kaufpreis pro Quadratmeter 2216 Euro. In Frankfurt liegt der Durchschnittsverdienst jedoch höher als in Würzburg, denn die Frankfurter zahlen im 10,43 Euro Miete pro Quadratmeter und der Kaufpreis liegt bei 2.797 Euro pro Quadratmeter.  Im Vergleich dazu belegt Berlin den 10. Platz mit 21,4 Prozent.

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Der Grund für die hohen Preise sei laut Jan Hebecker, Leiter Märkte und Daten bei ImmobilienScout24, der Trend in Großstädte zu ziehen, die durch wirtschaftliches Wachstum und eine hohe Lebensqualität gekennzeichnet seien. Daher habe die Nachfrage nach Wohnraum stark zugenommen, was Mieten und Kaufpreise in die Höhe treibe. Außerdem locken Großstädte hochqualifizierte und zahlungskräftige Arbeitnehmer an, was die Immobilienpreise ansteigen lässt, so Hebecker gegenüber Spiegel-Online.

 Wo wohnen günstig ist

Aber natürlich ist es nicht überall so teuer, wie in den oben beschriebenen Städten. Die Stadt Salzgitter belegt Platz 1 der günstigsten Städte, hier geben die Bewohner nur 10,5 Prozent ihres Einkommens für Wohnkosten aus. Die einzige Bayerische Stadt, die es in die Top Ten der günstigsten Städte geschafft hat, ist Hof mit einem Anteil von 11,4 Prozent am Nettohaushaltseinkommen.

Dies begründet Jan Hebecker damit, dass in Klein- und Mittelstädte die wirtschaftliche Dynamik eher gering sei und der demographische Wandel zum Teil bereits eingesetzt habe. Daher sinke die Nachfrage auf den Immobilienmärkten und führe zu einer Preisstagnation oder sogar zu einem Preisrückgang.

Wohnen in Würzburg

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