Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Schlägerei am Bahnhof: Mehrere Personen leicht verletzt

Tätliche Auseinandersetzung am Bahnhof

WÜRZBURG. Eine handfeste Auseinandersetzung haben sich am Donnerstagabend zwei Personengruppen im Bereich des Bahnhofsplatzes geliefert. Etwa 30 Personen sollen daran beteiligt gewesen sein. Einige davon erlitten leichte Verletzungen. Bereits vor Eintreffen der Polizei suchte eine beteiligte Gruppe das Weite. Zwei jugendliche Tatverdächtige wurden im Rahmen der Fahndung vorläufig festgenommen.

Gegen 19.40 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung eingegangen, dass im Bereich des Busbahnhofs mehrere Jugendliche in Streit geraten sind. Sofort machten sich mehrere Streifenbesatzungen der Würzburger Polizei mit Unterstützung der Bundespolizei auf den Weg. Bei Eintreffen hatte laut Zeugenangabe eine Gruppe von etwa 15 Jugendlichen bereits das Weite gesucht.

Unsittlich berührt

Vor Ort befanden sich noch mehrere Personen im Alter von 14 bis 23 Jahren, die zur Tatzeit im Bereich des Hauptbahnhofes verweilten. Darunter war auch eine junge Dame, die laut Zeugenangaben unvermittelt von einem Jugendlichen aus der flüchtigen Gruppierung unsittlich berührt worden sei. Dies soll der Auslöser für die nachfolgende körperliche Auseinandersetzung gewesen sein. Bei insgesamt sieben Personen wurden leichte Verletzungen festgestellt. Drei kamen vorsorglich mit Rettungswagen in ein Würzburger Krankenhaus.

Nach der flüchtigen Personengruppe wurde eine Fahndung eingeleitet. In diesem Zusammenhang wurden zwei Tatverdächtige im Alter von 16 und 17 Jahren vorläufig festgenommen. Beide stehen im Verdacht, in die körperliche Auseinandersetzung verwickelt gewesen zu sein. Die Suche nach weiteren Beteiligten musste ergebnislos abgebrochen werden.

Die Ermittlungen diesbezüglich werden von der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt geführt und dauern an. Die Festgenommenen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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