Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Kontrollaktion gegen Einbrecher

Länderübergreifenden Schwerpunktkontrolle

GIEBELSTADT, LKR. WÜRZBURG. Am Donnerstagnachmittag führte das Polizeipräsidium Unterfranken mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei eine Kontrollaktion im Straßenverkehr durch.

Im Rahmen einer länderübergreifenden Schwerpunktkontrolle sollten potentielle Wohnungseinbrecher aus dem Verkehr gezogen werden. Auf der überregionalen Bundesstraße 19 wurden insgesamt 85 Fahrzeuge kontrolliert.

In der Zeit von 16:00 Uhr bis 18:30 Uhr hatten die Einsatzkräfte der Polizei die Kontrollstelle auf der B19 zwischen der Landesgrenze Baden-Württemberg und Giebelstadt eingerichtet.

Die Schwerpunktaktion war Teil einer länderübergreifenden Kooperation zwischen dem Freistaat Bayern und Baden-Württemberg zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität.

Im Speziellen waren reisende Tätergruppen, die auf überregionalen Verkehrswegen unterwegs sind, im Visier der Ordnungshüter. Im Rahmen von ganzheitlichen Kontrollen hatten die Polizeibeamten auch zum Beispiel den Kraftfahrzeugdiebstahl und die Rauschgiftkriminalität im Auge.

An der Kontrollstelle eingesetzt waren neben Beamten der Polizeiinspektion Ochsenfurt auch Einsatzkräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei aus Würzburg. Der Verkehr in Fahrtrichtung Würzburg wurde vor dem Parkplatz heruntergebremst und insgesamt 85 Fahrzeuge selektiv kontrolliert. Insgesamt hielten sich die Behinderungen wegen des geringen Verkehrsaufkommens in Grenzen.

Natürlich gab es bei den meisten Verkehrsteilnehmern nichts zu beanstanden. Doch die Polizeibeamten nutzten die Zeit für ein kurzes Gespräch um für das Deliktsfeld des Wohnungseinbruchsdiebstahls zu sensibilisieren.

Hierzu wurden auch entsprechende Flyer ausgeteilt. Die kontrollierten Verkehrsteilnehmer hatten nahezu alle Verständnis für die Maßnahme der Polizei.

Einbrecher gingen der Polizei dabei nicht ins Netz. Jedoch wurde ein Pkw-Fahrer kontrolliert, der möglicherweise unter Einfluss von berauschenden Mitteln stand. Bei der Polizeiinspektion Ochsenfurt musste er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Es wird gegen ihn wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Straßenverkehrsgesetz ermittelt.

Natürlich werden auch weiterhin uniformierte und auch zivile Polizeistreifen verstärkt nach Einbrechern fahnden.

Gerade im positiven Zusammenspiel mit den Bürgerinnen und Bürgern möchte das Polizeipräsidium Unterfranken nochmals daran erinnern, dass verdächtige Wahrnehmungen sofort über den Notruf 110 gemeldet werden.

Prägt Euch vorher Beschreibungen von Personen oder auch die Autokennzeichen ein – am besten sofort notieren.

Gerade bei Einbrüchen ist unsere Botschaft: Wir kommen lieber einmal zu viel als einmal zu spät.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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