Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Jagdunfall: 67-Jähriger mit Schussverletzung

Wildsau verfehlt und Kollegen getroffen

ZELL AM MAIN, LKR. WÜRZBURG. Ein 67-Jähriger hat sich am Donnerstagnachmittag während der Jagd eine Schussverletzung am linken Fuß zugezogen. Offenbar hatte ein weiterer Jäger eine Wildsau verfehlt und seinen Kollegen getroffen, der außer Sichtweite war. Der Verletzte wurde mit dem Rettungswagen in ein Würzburger Krankenhaus gebracht.

Dem Sachstand nach befanden sich insgesamt vier Männer im Alter zwischen 67 und 74 Jahren im Bereich eines Maisfeldes zwischen den Ortschaften Zell und Hettstadt auf Jagd. Während der Acker abgeerntet wurde, gab der 74-Jährige gegen 16.00 Uhr offenbar zwei Schüsse auf ein flüchtendes Wildschwein ab. Ein Schuss verfehlte das Tier und traf stattdessen den Jägerkollegen am Fuß.

Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken machte sich eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Land auf den Weg. Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben, dass alle Jäger offenbar während des Jagdgeschehens reflektierende Westen trugen. Jedoch sollen sich der Schütze und der Getroffene bei Abgabe des Schusses außer Sichtweite befunden haben.

Der 67-Jährige wurde durch den alarmierten Rettungsdienst erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen sind dem Sachstand nach nicht lebensbedrohlich. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Fahrlässigen Körperverletzung hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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