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Wölfe bauen Heimserie gegen Rostock aus

DJK Rimpar Wölfe – HC Empor Rostock 21:18 (12:8)

Gegen die Gäste aus dem hohen Norden gelang den Wölfen bereits ihr fünfter Sieg vor eigenem Publikum in Folge, mit welchem man sich weiter im Tabellenmittelfeld festsetzt. Die Basis für diesen Erfolg legten die Grün-Weißen einmal mehr durch eine herausragende Abwehrleistung und einem, von Trainer Matthias Obinger dringlich geforderten, Rückzug was dem gefürchteten Rostocker Gegenstoßspiel die Basis entzog.

Schnell setzte Sebastian Kraus beim 4:1 ein erstes Zeichen beim Start-Ziel Sieg der Wölfe, ein Vorsprung den ein Doppelpack von Jan Winkler und Julian Sauer eine Viertelstunde später auf 10:5 ausbaute. Bemerkenswert in dieser Phase die Ausgeglichenheit der Wölfe, die von allen Positionen Torgefährlichkeit ausstrahlten und auch die Spieler von der Bank kommend sich nahtlos in das Gefüge einpassten. Dabei konnte man einmal mehr feststellen, dass dieser Abwehrverbund der Wölfe sicher zum Besten gehört, dass die zweite Liga derzeit zu bieten hat. Zwölf Paraden genügten am Ende des Spiels, einem in der ersten Halbzeit überragenden Max Brustmann, um seine Mannschaft ständig vorne zu halten und einen Pausenstand von 12:8 zu erreichen.

 Totgefährlicher Spielmacher

Nie aufsteckende Rostocker veränderten nach dem Seitenwechsel die Defensivformation, verkürzten durch ihren stets torgefährlichen Spielmacher Kenji Hövels wieder auf 13:11 und sorgten damit weiterhin für Spannung in der intensiven Begegnung. Angetrieben von der fantastischen Stimmung, welche die Zuschauer schufen, wussten die Wölfe in der Folge die neuen Räume für die Kreisläufer zu nutzen und so stellten Jan Schäffer und Tom Spieß beim 20:15, bei noch sechs verbleibenden Spielminuten den 5-Tore Abstand wieder her. Auch jetzt geben sich die Hanseaten nicht geschlagen und als es in der 58. Minute plötzlich nur noch 20:18 für die Heimmannschaft stand, kamen bei so manchem böse Erinnerung an jenes denkwürdige Spiel in Rostock auf, als man eine zwei Tore-Führung kurz vor dem Ende noch abgeben musste und schließlich mit einem Tor unterlag.

Doch diesmal hielten die Wölfe, angetrieben von einem bis zum Umfallen kämpfenden Julian Bötsch im Abwehrzentrum und den wie gewohnt mitgehenden 1800 Zuschauern , dagegen und eroberten sich die wichtigen Bälle zurück. So kam es nicht von ungefähr, dass es auch Julian Bötsch war, der das alles entscheidende 21:18 in die gegnerischen Maschen drosch.

Stastik:

DJK Rimpar Wölfe: Brustmann, Madert – Kraus (3/1), Schmitt, Schömig (3/1), Bötsch (3), Schäffer (3), Kaufmann (4), Siegler, Bauer, Spieß T. (1), Winkler (2), Brielmeier (1), Sauer J. (1)

HC Empor Rostock: Kominek, Porath, Becvar (2), Meuser, Hövels (8), Dethloff, Barten, Gruszka (3/1), Papadopoulos (2/1), Flödl, Lux, Zemlin (2), Pechstein, Trupp (1)

Zeitstrafen: Rimpar (4), Rostock (4)

Siebenmeter: Rimpar (4/2), Rostock (3/2)

Zuschauer: 1829

Schiedsrichter: Thomas Kern/Thorsten Kuschel

Spielfilm: 1:0, 3:0, 4:1, 5:4, 10:5, 11:7, 12:8 – Halbzeit – 12:9, 13:11, 17:13, 20:15, 20:18, 21:18

Dieser Artikel beruht auf einer offiziellen Presseinformation der DJK Rimpar Wölfe.

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