Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

A3: Fahrer unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein

Rauschgift und verbotene Waffe sichergetellt

Kleinlangheim, Lkr. Kitzingen. Für drei junge Männer und den Halter eines BMW, die Beamte der Autobahnpolizei in der Nacht zum Montag auf der A 3 kontrolliert haben, wird die Fahrt wohl strafrechtliche Folgen haben. Der Fahrer stand augenscheinlich unter Drogeneinfluss, hatte, wie auch einer seiner Mitfahrer, Rauschgift dabei und besaß keinen Führerschein mehr. Außerdem stellten die Beamten noch eine verbotene Waffe sicher.

Gegen 00:20 Uhr zogen die Autobahnpolizisten den Pkw zwecks einer Kontrolle aus dem Verkehr. Dabei bemerkten sie gleich Marihuanageruch, der aus dem mit vier Männern besetzten 1er-BMW drang. Dem 23-jährigen Fahrer sahen die Beamten außerdem aufgrund drogentypischer Auffälligkeiten an, dass er offensichtlich Rauschgift konsumiert hatte. Eine Blutentnahme folgte.

Einhandmesser entdeckt

Bei der Durchsuchung fanden sie dann bei ihm und bei einem ein Jahr jüngeren Mitfahrer noch jeweils zwei Tütchen mit einer geringen Menge Betäubungsmittel: eines mit Marihuana und eines mit Amphetamin. Ein 26-jähriger Mitfahrer hatte griffbereit in seiner Bekleidung ein Einhandmesser untergebracht, das die Beamten an sich nahmen.

Falschen Namen genannt

Der Fahrer konnte den Ordnungshütern keinen Führerschein vorzeigen. Bei der Überprüfung der von ihm angegeben Personalien, stellten die Beamten fest, dass der Mann den falschen Namen genannt hatte. Dies hatte einen plausiblen Grund:  Ihm war seine Fahrerlaubnis bereits von der Fahrerlaubnisbehörde entzogen worden.

Nun wird gegen ihn wegen des Drogenbesitzes, der falschen Namensangabe, Fahren ohne Fahrerlaubnis und des Verdachts einer Fahrt unter Drogeneinwirkung ermittelt.

Der 42-jährige Halter des Fahrzeugs war der vierte Insasse in dem Wagen. Gegen ihn leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen der Ermächtigung zum Fahren ohne Fahrerlaubnis ein.

Entweder nicht fahrtauglich oder keine Fahrerlaubnis

Keiner der vier Männer aus Nordrhein-Westfalen durfte zunächst mit dem Wagen weiterfahren. Sie waren entweder nicht fahrtauglich oder besaßen keine Fahrerlaubnis. Nach einer mehrstündigen Zwangspause und nachdem die Fahrtüchtigkeit nachweislich wieder hergestellt war, durfte die Fahrt im Laufe des Montags von einem Berechtigten fortgesetzt werden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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