Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Alleine am Sonntag: Neun Unfälle auf A3

Zwei Personen verletzt

REGION WÜRZBURG und KITZINGEN. Neun Verkehrsunfälle im starken Reiseverkehr, bei denen Autofahrer in den meisten Fällen zu spät reagiert haben und aufgefahren sind, haben sich am Sonntag auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Schlüsselfeld und Wertheim ereignet. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 90.000 Euro. Lange Staus entstanden.

Bei drei Unfällen, die um die Mittagszeit passierten, waren die Folgen am Größten:

Gegen 11:45 Uhr musste ein 46-jähriger Mann aus dem Kreis Main-Spessart kurz vor der Anschlussstelle Schlüsselfeld in Richtung Frankfurt verkehrsbedingt abbremsen. Eine 71-jährige Frau aus Nordrhein-Westfalen bemerkte dies zu spät und fuhr mit ihrem Peugeot heftig auf. Dabei wurde die 52-jährige Beifahrerin des Mannes leicht verletzt. Sie begab sich später in ärztliche Behandlung. Sein nagelneuer Audi Q5 wurde total beschädigt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Kurz nach 12:00 Uhr krachte es im Baustellenbereich etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Wertheim gleich zweimal. Zunächst fuhr ein 36-jähriger Mann mit seinem Sprinter mit Anhänger auf den Toyota einer 46-Jährigen auf und schob ihn auch noch auf den Citroen einer 66-jährigen Frau. Die jüngere der beiden Frauen erlitt ein HWS-Trauma und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

90.000 Euro Gesamtschaden

Ein nachfolgender 70-jähriger Autofahrer aus Belgien wich den havarierten Fahrzeugen, die den rechten Fahrstreifen blockierten, instinktiv nach links aus. Dort folgte allerdings ein 44-jähriger VW-Fahrer. Dem Mann gelang es nicht mehr, eine Kollision zu vermeiden, so dass er auffuhr. Beide Fahrzeuge waren danach nicht mehr fahrbereit und blockierten auch noch den linken Fahrstreifen in Richtung Frankfurt. Die Fahrzeuginsassen waren zum Glück unverletzt geblieben.

Für die Bergungs- und Reinigungsarbeiten mussten die Beamten der Autobahnpolizei die Fahrbahn in Richtung Frankfurt etwa eine Stunde komplett absperren. Floriansjünger aus der Umgebung waren im Einsatz, unterstützten sie bei der Absicherung und kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Es baute sich rasch ein Stau auf, der bis zu 20 Kilometern Länge erreichte.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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