Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Würzburger Stadtreiniger mit Sonderpreis ausgezeichnet

Fairer Handel

Die Würzburger Stadtreiniger wurden im Rahmen des Bundeswettbewerbes „Hauptstadt des fairen Handels“ für die Beschaffung fair gehandelter Arbeitskleidung mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die Auszeichnung für die Stadt Würzburg nahmen in Rostock-Warnemünde Jürgen Schmitt von den Stadtreinigern sowie André Hahn, Stadtbeauftragter Innenstadt und Handel und Leiter der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt Würzburg entgegen.

Kreativität, Ideen und Niveau

Für den Schirmherrn des Wettbewerbs, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, überreichte sein Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Silberhorn in Rostock-Warnemünde die Preise: „Bemerkenswert fand ich die Kreativität, die innovativen Ideen und das konstant hohe Niveau der Projekte bei Bewerbern und Preisträgern. Es ist erstaunlich, was alles unternommen wurde, um die Welt gerechter zu machen. Das viele Engagement und immer neue Einfälle haben den Fairen Handel in die Mitte der Gesellschaft gebracht. Der Faire Handel lebt vom Mitmachen – jeder Beitrag zählt.“ Weitere Sonderpreise gingen für gelungene Einzelprojekte an Augsburg, Frankfurt am Main, Hannover und Nürnberg. Den Titel „Hauptstadt des fairen Handels“ konnte sich die Stadt Saarbrücken sichern.

818 Projekte

2015 bewarben sich 84 Kommunen mit 818 Projekten. Seit 2003 wird der Wettbewerb von der Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt“ alle zwei Jahre ausgerichtet, gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Wettbewerb würdigt Kommunen, die global verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln als Thema begreifen. Er soll Öffentlichkeit und Medien auf innovative Beispiele aufmerksam machen und zum Nachahmen anregen.

2011: „Fairtrade Stadt“

Bereits im Jahr 2011 wurde Würzburg als „Fairtrade Stadt“ ausgezeichnet. In der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt Würzburg engagieren sich verschiedene lokale Akteure und koordinieren Aktivitäten zur Förderung und Bewusstseinsbildung des fairen Handels in der Universitätsstadt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg. 

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