Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Sonntagsübung: Verpuffung mit verletzten Personen

Person vermisst – Feuer

SANDERAU. Es rummste laut, sofort stieg starker Rauch aus dem Gerätehaus Sanderau auf: Das Szenario unserer Sonntagsübung sah eine mächtige Verpuffung vor. Personen wurden vermisst, Feuer brach aus.

Schnell war das 3/43/1 vor Ort. Mit einem C-Rohr und schwerem Atemschutz wurde in das völlig verrauchte Gebäude vorgegangen. Der Angriffstrupp ging als erweiterter Trupp (ein selbstständiger Trupp bestehend aus drei Feuerwehrmännern bzw. –frauen) vor, was sich letztlich als sehr hilfreich erwies: Zum einen umfasst die umfangreiche Ausrüstung des Trupps neben der persönlichen Schutzausrüstung unter anderem eine Feuerwehraxt, Leinenbeutel, Fluchthauben für Verletzte, Tragetuch, Krankentrage, Handlampe und in einem Holster verstautes Material wie Bandschlingen und Keile, was wiederum alles transportiert werden muss. Zum anderen erleichterte der erweiterte Trupp die Personenrettung merklich.

Nach kurzer Zeit wurde „Feuer aus“ gemeldet und die erste vermisste Person gesichtet. Unser Stefan lag mit Rückenbeschwerden hinter dem TSF-W und musste bei Nullsicht (dank Nebelmaschine) aus dem Gefahrenbereich getragen werden. Unmittelbar im Anschluss wurde eine weitere Person gerettet. Errichtete Hindernisse und Rauch erschwerten die Übungsbedingungen.

Zugführerin Kathleen Kiupel hatte die Übung organisiert und war mit dem Ablauf in der Summe zufrieden. Abschließend wurde das Löschgruppenfahrzeug wieder einsatzklar gemacht.

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Text & Fotos: Freiwillige Feuerwehr Würzburg Löschzug 3

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