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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Neun Mobilstationen für Würzburg

Flexibel das passende Verkehrsmittel wählen

Seit 22. September 2015 bietet die Stadt Würzburg Ihren Bürgerinnen und Bürgern mit den Mobilitätsstationen einen neuen Service an. Insgesamt neun Mobilstationen, die entlang des Straßenbahnnetzes in der Zellerau, der Sanderau, Grombühl und der Altstadt eingerichtet wurden, verknüpfen Carsharing-Angebote mit dem Straßenbahnnetz sowie der Nutzung des Fahrrads. Sie ermöglichen es den Nutzerinnen und Nutzern, bei anstehenden Fahrten flexibel das bedarfsgerechte Verkehrsmittel aus den angebotenen Alternativen zu wählen.

Erweiterung des Mobilitätsangebots

„Mobilstationen sind damit eine attraktive Erweiterung des Mobilitätsangebots in Würzburg ganz nach dem Motto der europäische Mobilitätswoche 2015: Wähle. Wechsle. Kombiniere.“ sagte Bürgermeister Dr. Adolf Bauer bei der offiziellen Eröffnung der Mobilstation am „Ulmer Hof“ im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche. Stelen machen die Mobilstationen gut sichtbar und bieten hilfreiche Informationen zu den Mobilitätsangeboten in der Nähe, wie zum Beispiel Carsharing, ÖPNV, Taxi und Leihräder.

Attraktive Vergünstigungen

Die Mobilstationen wurden im Auftrag der Stadt Würzburg errichtet und werden von der Würzburger Stadtverkehrs-GmbH (SVG) bewirtschaftet. Der Bau der Stationen wurde durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Die Fahrzeuge an den Mobilstationen werden durch den Carsharing-Anbieter Scouter aufgestellt und vermietet. Da Carsharing eine ideale Ergänzung zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel darstellt, bietet die WVV allen Abokunden zudem attraktive Vergünstigungen bei der Nutzung von Carsharing. „Unseren Abokunden bieten wir ein attraktives Paket an.

Sie können ohne Registrierungsgebühr bei der Anmeldung zum Carsharing und ohne monatliche Fixkosten das Carsharing-Angebot von Scouter nutzen. Der CO2-Ausgleich ist ebenfalls inklusive, so dass die Umwelt zusätzlich geschont wird.“ sagte Kornelia Hock, Leiterin der Marketingabteilung bei der Würzburger Straßenbahn GmbH. „Im ersten Jahr macht das eine Ersparnis von über 100 Euro aus, in den weiteren Jahren mehr als 70 Euro jährlich,“ ergänzte sie.

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Entlastung für die Umwelt

„Die Mobilstationen sollen die Mobilität der Würzburgerinnen und Würzburger erleichtern und zugleich die Umwelt entlasten. Die Erfahrungen zeigen, dass viele Menschen Angebote der kombinierten Mobilität gerne nutzen und zum Teil sogar den eigenen Wagen abschaffen“, erläuterte Umwelt- und Kommunalreferent Wolfgang Kleiner. Ein bedürfnisorientiertes und flexibles Mobilitätsangebot ist ein wichtiger Baustein einer nachhaltigen Mobilität in der Stadt. Der Stadtrat hat daher im November 2014 beschlossen, in Würzburg ein Netz von Umsteigepunkten – die sogenannten Mobilstationen – einzurichten.

Vorerst ein bis zwei Fahrzeuge

Da neue Mobilitätsangebote auf eine gut ausgebaute und leistungsstarke Infrastruktur mit Bus und Bahn als Basis angewiesen sind, wurden in direkter Nähe von zentralen Straßenbahnstationen neue Fahrradabstellmöglichkeiten sowie Stellplätze für stationsgebundene Carsharing-Fahrzeuge geschaffen. Die Stellplätze werden durch klappbare Poller für die Carsharing-Fahrzeuge reserviert. Ein Teil der Stationen wird zu Beginn mit zwei Fahrzeugen ausgestattet, weitere Stationen werden vorerst mit einem Fahrzeug bestückt. Die vier Stationen in der Altstadt dienen zudem als zusätzlich Entleih- und Rückgabepunkte für das neue Leihfahrrad-System nextbike. Die Stationen in der Zellerau, Grombühl und Sanderau sollen schrittweise ebenfalls in das Leihfahrrad-System nextbike integriert werden.

Flexibel statt eigenes Auto

„Ich freue mich sehr, dass wir mit der Einrichtung der Mobilstationen gemeinsam mit der WVV eine weitere Maßnahme unseres Klimaschutzkonzeptes umsetzen konnten. Die Mobilstationen werden unser ÖPNV-Angebot weiter stärken und einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in unserer Stadt leisten.“ sagte Bürgermeister Dr Adolf Bauer.

Stadtbaurat Prof. Christian Baumgart stellte heraus: „Carsharing ist eine große Chance für die Förderung einer stadtverträglichen Mobilität. Gerade viele junge Menschen haben nicht mehr den Traum vom eigenen Auto, sondern wollen flexibel unterschiedliche Verkehrsmittel nutzen und teilen. Durch die Mobilstationen unterstützen wir diese Entwicklung, die uns gleichzeitig Platz für eine weitere Gestaltung der öffentlichen Räume schafft. Im neuen Stadtteil Hubland planen wir bereits jetzt drei zusätzliche Mobilstationen.“

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg. 

 

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